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Fachlich geprüft von Helga Maria Freitag – medizinische Fußpflege / Podologin, sektorale Heilpraktikerin für Podologie und Fachexpertin für Kryotherapie / Kältetherapie
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Der erste Schritt am Morgen: Ein Schmerz, der bremst
Du steigst aus dem Bett, setzt den Fuß auf den Boden und ein stechender Schmerz durchfährt deine Ferse und die untere Wade. Die ersten Schritte sind quälend, steif und unsicher. Erst nach einigen Minuten lässt der Schmerz nach und du kannst einigermaßen normal gehen. Dieses Szenario kennen unzählige Menschen mit Achillessehnenbeschwerden. Es ist ein Alarmsignal des Körpers, das den Alltag von sportlich Aktiven genauso wie von Menschen mit sitzender Tätigkeit massiv beeinträchtigen kann. Die Freude an der Bewegung, sei es beim Laufen durch die Wiesen im Unterallgäu, beim Wandern oder einfach nur beim Spaziergang, schwindet. Stattdessen bestimmen Schonhaltung und die Angst vor der nächsten Belastung den Tag. In diesem Ratgeber beleuchten wir die Hintergründe dieser hartnäckigen Beschwerden und zeigen auf, welche etablierten Wege es gibt und wie eine begleitende Anwendung wie die Ganzkörperkältetherapie eine sinnvolle Ergänzung in einem Gesamtkonzept sein kann.
Die Achillessehne: Ein Kraftpaket unter Dauerstress
Um die Beschwerden zu verstehen, lohnt ein kurzer Blick auf die Anatomie. Die Achillessehne ist die kräftigste Sehne im menschlichen Körper. Sie verbindet deine Wadenmuskulatur mit dem Fersenbein und ist bei jedem Schritt, Sprung oder Abstoßen von entscheidender Bedeutung. Sie wirkt wie eine Feder, die Energie speichert und wieder abgibt. Diese enorme Belastbarkeit hat jedoch eine Kehrseite. Die Sehne selbst ist nur mäßig durchblutet. Das bedeutet, dass Nährstoffe langsamer antransportiert und Stoffwechselendprodukte langsamer abtransportiert werden. Kleine Verletzungen, sogenannte Mikrotraumen, heilen daher nur langsam.
Die Ursachen für eine Reizung oder Schädigung sind vielfältig. Meist liegt ein Missverhältnis zwischen Belastung und Belastbarkeit vor. Dazu gehören:
- Überlastung: Eine zu schnelle Steigerung von Trainingsumfang oder Intensität, ohne der Sehne Zeit zur Anpassung zu geben.
- Fehlbelastung: Falsches Schuhwerk, eine veränderte Lauftechnik oder Fußfehlstellungen können die Sehne einseitig und ungünstig beanspruchen.
- Degenerative Prozesse: Mit zunehmendem Alter nimmt die Elastizität des Sehnengewebes ab, die Faserstruktur wird unregelmäßiger und die Regenerationsfähigkeit sinkt.
- Andere Faktoren: Auch Übergewicht, bestimmte Medikamente oder unzureichendes Aufwärmen können eine Rolle spielen.
Fachleute unterscheiden heute oft zwischen einer Tendinitis, einer akuten Entzündung mit klassischen Entzündungszellen, und einer Tendinose. Die Tendinose, eine chronische, degenerative Veränderung des Sehnengewebes ohne nennenswerte Entzündungsreaktion, ist bei langanhaltenden Achillessehnenbeschwerden weitaus häufiger. Die Struktur der Kollagenfasern ist gestört, die Sehne kann verdickt und weniger belastbar sein.
Vom leisen Ziehen zum Dauerschmerz: Die Symptome richtig deuten
Achillessehnenbeschwerden entwickeln sich selten über Nacht. Sie beginnen oft schleichend. Anfangs spürst du vielleicht nur ein leichtes Ziehen nach einer intensiven Belastung, das schnell wieder verschwindet. Ignorierst du diese ersten Signale, können sich die Symptome manifestieren und verstärken.
Typische Anzeichen sind:
- Anlaufschmerz: Der bereits beschriebene Schmerz am Morgen oder nach längeren Sitzpausen ist ein klares Leitsymptom.
- Druckschmerz: Die Sehne reagiert empfindlich auf Berührung, oft einige Zentimeter oberhalb des Fersenbeins.
- Belastungsschmerz: Die Schmerzen treten während oder nach dem Sport auf und zwingen dich eventuell zum Abbruch.
- Schwellung und Verdickung: Im chronischen Stadium kann die Sehne tastbar verdickt und geschwollen sein, manchmal ist ein Knirschen bei Bewegung spürbar.
Dieser Zustand kann frustrierend sein, da die Sehne im Alltag ständig gefordert ist. Jeder Gang zum Supermarkt, jedes Treppensteigen wird zur schmerzhaften Erinnerung an das Problem. Die Lebensqualität leidet spürbar.
Der Weg zur Klarheit: Ärztliche Diagnose ist unerlässlich
Bei anhaltenden Schmerzen an der Achillessehne ist der Gang zu einer Ärztin oder einem Arzt für Orthopädie und Unfallchirurgie oder Sportmedizin unerlässlich. Eine Selbstdiagnose und eigenmächtige Behandlung sind riskant. Es ist entscheidend, die genaue Ursache festzustellen und vor allem eine schwerwiegendere Verletzung, wie einen Teilriss oder einen kompletten Riss der Sehne, auszuschließen.
Die Diagnostik beginnt mit einem ausführlichen Gespräch über deine Beschwerden, deine sportlichen Aktivitäten und deinen Alltag. Danach folgt eine gründliche körperliche Untersuchung. Die Ärztin oder der Arzt tastet die Sehne ab, prüft auf Druckschmerz, Schwellungen und Verdickungen. Funktionstests, wie der Zehenstand, geben Aufschluss über die Kraft und Schmerzhaftigkeit bei Belastung. In vielen Fällen reicht diese klinische Untersuchung für eine Diagnose aus. Um das Ausmaß der Sehnenschädigung genauer zu beurteilen oder andere Ursachen auszuschließen, kann eine Ultraschalluntersuchung (Sonografie) oder in selteneren Fällen eine Magnetresonanztomografie (MRT) sinnvoll sein. Erst mit einer gesicherten Diagnose kann ein individueller und erfolgversprechender Behandlungsplan erstellt werden.
Geduld und Disziplin: Etablierte Behandlungswege
Die Behandlung von Achillessehnenbeschwerden ist meist langwierig und erfordert deine aktive Mitarbeit. Es gibt keine schnelle Lösung. Der zentrale Baustein ist die Anpassung der Belastung und die Stärkung des Sehnengewebes. Die wichtigste und am besten durch Studien belegte Methode ist das sogenannte exzentrische Krafttraining.
Was bedeutet das konkret? Beim exzentrischen Training wird die Wadenmuskulatur unter Spannung langsam verlängert. Eine typische Übung ist der Fersenheber auf einer Treppenstufe: Du stellst dich mit den Fußballen auf eine Stufe, gehst auf die Zehenspitzen (konzentrische Phase) und senkst dann die Fersen langsam und kontrolliert über einen Zeitraum von mehreren Sekunden unter das Niveau der Stufe ab (exzentrische Phase). Diese gezielte Belastung regt die Kollagenproduktion an und hilft, die Faserstruktur der Sehne neu und geordnet auszurichten.
Weitere Säulen der konventionellen Therapie sind:
- Lastmanagement: Eine vorübergehende Reduzierung oder Umstellung der sportlichen Aktivitäten ist unumgänglich, um der Sehne eine Chance zur Heilung zu geben. Komplette Ruhe ist jedoch meist nicht zielführend.
- Physiotherapie: Sie begleitet das exzentrische Training, löst muskuläre Verspannungen in der Wade und kann durch manuelle Techniken die Beweglichkeit verbessern.
- Dehnung: Regelmäßiges Dehnen der Wadenmuskulatur kann den Zug auf die Sehne reduzieren.
- Weitere Maßnahmen: Je nach Ursache können auch orthopädische Einlagen zur Korrektur von Fußfehlstellungen oder Stoßwellenanwendungen infrage kommen.
Wichtig ist die Erkenntnis, dass dieser Prozess Wochen bis Monate dauern kann. Ungeduld und eine zu frühe Rückkehr zur vollen Belastung führen oft zu Rückschlägen.
Kältetherapie bei Achillessehnenbeschwerden: Eine unterstützende Maßnahme
Hier kommt die Ganzkörperkältetherapie als ergänzende Anwendung ins Spiel. Es ist wichtig zu verstehen, dass sie die etablierten Therapien wie das exzentrische Training nicht ersetzt. Sie kann jedoch eine wertvolle Unterstützung im Rahmen deines gesamten Regenerations- und Behandlungsplans sein. Die Idee dahinter ist, die körpereigenen Reaktionen auf einen extremen, aber sehr kurzen Kältereiz zu nutzen.
Wenn du unsere Kältekammer in Memmingen für rund drei Minuten bei -110 °C betrittst, reagiert dein Körper auf mehreren Ebenen. Dieser Reiz kann möglicherweise dazu beitragen, das Schmerzempfinden vorübergehend zu dämpfen. Viele unserer Gäste berichten von einer spürbaren Linderung der Schmerzwahrnehmung direkt nach der Anwendung. Dieser Effekt könnte es dir erleichtern, die so wichtigen, aber oft schmerzhaften exzentrischen Übungen sauberer und konzentrierter durchzuführen. Eine Kälteanwendung kann auch als regenerative Maßnahme *nach* der Physiotherapie oder dem Training wahrgenommen werden. Der intensive Kältereiz kann Prozesse im Körper anstoßen, die mit der Regulation von Entzündungsreaktionen und der allgemeinen Erholung in Verbindung gebracht werden [6]. So kann die Ganzkörperkältetherapie zu einem festen Bestandteil deines Wochenrhythmus werden, um die Phasen zwischen den Belastungen zur Regeneration zu nutzen und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern.
Was die Forschung zeigt
Die wissenschaftliche Untersuchung der Ganzkörperkältetherapie hat in den letzten Jahren zugenommen, konzentriert sich jedoch hauptsächlich auf die Regeneration nach sportlicher Belastung bei gesunden Athletinnen und Athleten. Es ist entscheidend, die Ergebnisse dieser Studien mit Bedacht zu interpretieren und ihre Grenzen zu verstehen, insbesondere bei der Übertragung auf ein chronisches Beschwerdebild wie die Achillodynie.
Eine Vergleichsstudie untersuchte beispielsweise die Erholung von gut trainierten Läufern nach einer muskelschädigenden Belastung. Dabei schnitt die Ganzkörperkältetherapie im Vergleich zu anderen passiven Erholungsmethoden in einigen Parametern, wie dem subjektiven Schmerzempfinden und bestimmten Entzündungsmarkern, vorteilhaft ab [3]. Solche Ergebnisse deuten darauf hin, dass Kälteanwendungen das Potenzial haben könnten, die Erholungsprozesse nach intensiver Beanspruchung zu unterstützen. Eine andere Übersichtsarbeit fasst zusammen, dass die Kälteeinwirkung Einfluss auf verschiedene physiologische Systeme nehmen kann, darunter die Reduktion von Entzündungsmediatoren und die Beeinflussung des Muskelstoffwechsels [6].
Allerdings muss man die Einschränkungen klar benennen. Viele der existierenden Studien wurden mit kleinen Teilnehmergruppen durchgeführt. Die Beobachtungszeiträume sind oft kurz und konzentrieren sich auf akute Effekte wie Muskelkater, nicht auf die Heilung von chronischen Sehnenschäden. Ein umfassender Cochrane-Review zur Behandlung von Muskelkater betonte, dass die Qualität vieler bisheriger Studien gering ist und weitere, hochwertigere Forschung notwendig ist, um definitive Schlussfolgerungen zu ziehen [7]. Die Übertragung der Ergebnisse, die an gesunden Sportlern nach akuter Belastung gewonnen wurden, auf Patientinnen und Patienten mit einer chronischen, degenerativen Sehnenerkrankung muss daher mit großer Vorsicht erfolgen. Die physiologischen Vorgänge bei einer Tendinose sind komplexer als bei einem einfachen Muskelkater. Dennoch liefern die vorhandenen Daten interessante Hypothesen. Die mögliche Reduktion von Schmerzwahrnehmung und die Beeinflussung von Entzündungsprozessen sind Mechanismen, die theoretisch auch bei Achillessehnenbeschwerden eine unterstützende Rolle spielen könnten [5]. Die Forschung steht hier aber noch am Anfang.
Die Anwendung in der Praxis: Dein Besuch in der Kältekammer Memmingen
Wenn du dich für eine unterstützende Anwendung in unserer Kältekammer entscheidest, legen wir größten Wert auf eine sorgfältige und sichere Durchführung. Ein Besuch bei uns beginnt immer mit einem ausführlichen Vorgespräch. Wir klären dich über den Ablauf auf und stellen sicher, dass keine gesundheitlichen Gründe gegen eine Anwendung sprechen.
Für die Sitzung kleidest du dich bis auf Badebekleidung oder Unterwäsche aus. Zum Schutz der empfindlichen Körperenden erhältst du von uns Handschuhe, Socken, feste Schuhe, einen Mund-Nasen-Schutz und ein Stirnband. Dann betrittst du die Kammer. Die bei uns genutzte elektrische Wirbelstromkühlung sorgt für eine gleichmäßige, trockene Kälte von -110 °C. Im Gegensatz zu stickstoffbasierten Systemen atmest du normale, gekühlte Raumluft. Während der rund drei Minuten in der Kammer bleibst du in leichter, langsamer Bewegung. Die Kälte ist intensiv, wird aber von den meisten Menschen als gut erträglich beschrieben.
Unmittelbar nach dem Verlassen der Kammer spürst du wahrscheinlich ein starkes Kribbeln auf der Haut, gefolgt von einem angenehmen, tiefen Wärmegefühl, das sich im ganzen Körper ausbreitet. Viele Gäste beschreiben diesen Zustand als erfrischend und belebend. Dieser systemische Ansatz, der den ganzen Körper einbezieht, ist der entscheidende Unterschied zu einer lokalen Kühlung mit einem Eispack. Ziel ist es, über den starken Reiz auf der Haut eine Reaktion des zentralen Nervensystems und anderer Regulationssysteme anzustoßen, die dein Wohlbefinden und deine Regenerationsfähigkeit fördern kann.
Wichtige Hinweise und Grenzen der Ganzkörperkältetherapie
Ganzkörperkältetherapie ist eine intensive Anwendung und nicht für jeden geeignet. Deine Sicherheit hat für uns oberste Priorität. Es gibt bestimmte gesundheitliche Zustände, bei denen von einer Anwendung abzuraten ist.
Zu den wichtigsten Kontraindikationen gehören:
- Unbehandelter Bluthochdruck
- Herzinfarkt oder Schlaganfall in der jüngeren Vergangenheit
- Herzschrittmacher
- Schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Instabile Angina Pectoris
- Ausgeprägte Durchblutungsstörungen (z.B. Raynaud-Syndrom)
- Kälteallergie
- Akute fieberhafte Erkrankungen
- Schwangerschaft
- Offene Wunden oder akute Hauterkrankungen
Nochmals sei betont: Die Ganzkörperkältetherapie ist eine Wellness- und Regenerationsanwendung. Sie stellt keine medizinische Behandlung dar und ersetzt in keinem Fall die ärztliche Diagnose oder die verordnete Therapie. Sie kann deinen Weg zur Besserung begleiten, aber nicht die grundlegende Arbeit aus Physiotherapie und exzentrischem Training abnehmen.
Häufige Fragen
Wie oft sollte ich zur Kältetherapie kommen?
Das ist sehr individuell und hängt von deinen Zielen und deinem Empfinden ab. Um einen unterstützenden Effekt bei chronischen Beschwerden zu erzielen, berichten viele Gäste von positiven Erfahrungen mit einer initialen Serie von mehreren Anwendungen in kürzeren Abständen, gefolgt von regelmäßigen Sitzungen zur Aufrechterhaltung des Wohlbefindens.
Ersetzt die Kältekammer meine Physiotherapie oder mein Training?
Nein, auf keinen Fall. Die Ganzkörperkältetherapie ist eine passive, unterstützende Maßnahme. Die aktive Arbeit an der Sehnenstruktur durch exzentrisches Training und die Anleitung durch eine Physiotherapeutin oder einen Physiotherapeuten sind die entscheidenden Säulen der Behandlung und unersetzlich.
Tut die Kälte an der schmerzenden Sehne besonders weh?
Die Kälte wird als Ganzkörperreiz wahrgenommen und nicht als punktueller Schmerz an der Sehne. Die intensive Kälte auf der gesamten Hautoberfläche überlagert in der Regel lokale Schmerzempfindungen. Nach der Anwendung kann die reduzierte Schmerzwahrnehmung als sehr angenehm empfunden werden.
Wann spüre ich eine mögliche Veränderung?
Die Reaktionen sind sehr unterschiedlich. Einige Gäste berichten von einer unmittelbaren Erleichterung und einem Gefühl der Leichtigkeit. Andere spüren einen Effekt erst nach mehreren Anwendungen, etwa durch eine verbesserte Regeneration nach dem Training oder eine generell geringere Schmerzintensität im Alltag.
Gibt es eine spezielle Kältetherapie nur für die Achillessehne?
Nein, die Anwendung bei uns ist eine Ganzkörperkältetherapie. Der Ansatz zielt bewusst auf eine systemische Reaktion des gesamten Organismus ab und nicht nur auf die lokale Kühlung einer einzelnen Körperstelle, wie es bei einem Eisbeutel der Fall wäre.
Was muss ich direkt vor und nach der Kältekammer beachten?
Deine Haut sollte vor der Anwendung komplett trocken sein, also bitte keine Cremes oder Lotionen auftragen. Direkt nach der Sitzung solltest du deinem Körper Zeit geben, sich wieder zu erwärmen. Leichte Bewegung ist gut, intensive Belastung solltest du direkt im Anschluss vermeiden.
Kältetherapie in Memmingen
Die Ganzkörperkältetherapie bei Kältekammer Memmingen ist eine kurze, trockene Kälteanwendung bei bis zu –110 °C. Eine Sitzung dauert rund drei Minuten. Wer Kältetherapie bei Achillessehnenbeschwerden begleitend nutzen möchte, klärt die Eignung vorab ärztlich ab. Unsere Anwendung ersetzt keine Behandlung, sie kann sie im Alltag ergänzen.
Wie eine Sitzung genau abläuft, was Du mitbringst und worauf Du direkt danach achtest, steht im Ablauf der Kältetherapie. Welche Effekte in Studien und Erfahrungsberichten diskutiert werden, findest Du unter mögliche Wirkungen der Kältetherapie. Gegenanzeigen sammeln wir in den wichtigen Hinweisen.
Regelmäßige Kältetherapie ist planbar: Einzelsitzung, Karten oder Flatrate stehen in den Preisen. Fragen zur Ganzkörperkältetherapie beantworten wir gern persönlich.
Studien und Quellen
Diese peer-reviewten Publikationen bilden die Grundlage der im Text beschriebenen Studienlage. Sie zeigen mögliche Effekte, keine gesicherte Heilwirkung. Jeder Titel führt zur Fundstelle in der medizinischen Datenbank PubMed.
- [1] Whole-body Cryotherapy as a Recovery Technique after Exercise: A Review of the Literature
Rose C, Edwards KM, Siegler J, Graham K, Caillaud C (2017), International Journal of Sports Medicine. Literaturübersicht zur Regeneration nach sportlicher Belastung.
- [2] Whole-body cryotherapy in athletes
Banfi G, Lombardi G, Colombini A, Melegati G (2010), Sports Medicine. Frühe Übersichtsarbeit zu Anwendung und Sicherheitsaspekten im Sport.
- [3] Effects of whole-body cryotherapy vs. far-infrared vs. passive modalities on recovery from exercise-induced muscle damage in highly-trained runners
Hausswirth C, Louis J, Bieuzen F, Pournot H, Fournier J, Filliard JR, Brisswalter J (2011), PLOS ONE. Vergleichsstudie zur Erholung nach muskelschädigender Belastung bei Läufern.
- [4] Influence of the ten sessions of the whole body cryostimulation on aerobic and anaerobic capacity
Klimek AT, Lubkowska A, Szygula Z, Chudecka M, Fraczek B (2010), International Journal of Occupational Medicine and Environmental Health. Serie von zehn Kälteanwendungen und deren Effekt auf die Leistungsfähigkeit.
- [5] Whole-body cryotherapy: empirical evidence and theoretical perspectives
Bleakley CM, Bieuzen F, Davison GW, Costello JT (2014), Open Access Journal of Sports Medicine. Kritische Einordnung der Datenlage und der physiologischen Erklärungsmodelle.
- [6] Whole-Body Cryotherapy in Athletes: From Therapy to Stimulation. An Updated Review of the Literature
Lombardi G, Ziemann E, Banfi G (2017), Frontiers in Physiology. Review zu Effekten auf Entzündungs-, Muskel- und Stoffwechselmarker bei Sportlern.
- [7] Whole-body cryotherapy (extreme cold air exposure) for preventing and treating muscle soreness after exercise in adults
Costello JT, Baker PRA, Minett GM, Bieuzen F, Stewart IB, Bleakley C (2015), Cochrane Database of Systematic Reviews. Cochrane-Review zu Muskelkater nach Belastung; betont die begrenzte Studienqualität.
- [8] Anthropometric characteristics and sex influence magnitude of skin cooling following exposure to whole body cryotherapy
Hammond LE, Cuttell S, Nunley P, Meyler J (2014), BioMed Research International. Hautkühlung in Abhängigkeit von Körperbau und Geschlecht.