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Fachlich geprüft von Helga Maria Freitag – medizinische Fußpflege / Podologin, sektorale Heilpraktikerin für Podologie und Fachexpertin für Kryotherapie / Kältetherapie
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Der morgendliche Blick in den Spiegel kann für dich zu einer täglichen Herausforderung werden. Wieder ist eine neue Rötung da, eine schmerzhafte Entzündung, die sich unter der Haut ankündigt. Du hast schon unzählige Cremes ausprobiert, deine Ernährung umgestellt und penibel auf Hygiene geachtet. Trotzdem scheint deine Haut ein Eigenleben zu führen, das dich verunsichert und dein Selbstbewusstsein beeinträchtigt. Dieses Gefühl kennen sehr viele Menschen. Die Suche nach wirksamen Wegen, um das Hautbild zu beruhigen und Entzündungen zu lindern, ist oft lang und frustrierend. In diesem Kontext rücken auch physikalische Anwendungen wie die Ganzkörperkältetherapie in den Fokus, die als unterstützende Maßnahme einen Versuch wert sein könnten.
Der lange Weg zu reiner Haut: Mehr als nur ein kosmetisches Problem
Akne und hartnäckig unreine Haut sind keine Banalität. Es handelt sich um eine anerkannte, oft chronisch verlaufende Hauterkrankung, die weit über die Pubertät hinaus bestehen kann. Die sichtbaren Symptome sind nur die eine Seite. Die andere ist die psychische Belastung. Das Gefühl, sich ständig unwohl in der eigenen Haut zu fühlen, soziale Situationen zu meiden oder sich hinter Make-up verstecken zu wollen, kann die Lebensqualität erheblich einschränken. Die ständige Beschäftigung mit dem eigenen Hautzustand, die Hoffnung und Enttäuschung bei jeder neuen Behandlungsmethode und die gut gemeinten, aber oft nicht hilfreichen Ratschläge aus dem Umfeld erzeugen zusätzlichen Stress. Und Stress wiederum kann bekanntermaßen das Hautbild negativ beeinflussen. Es entsteht ein Teufelskreis, aus dem der Ausbruch schwerfällt. Deshalb ist es so wichtig, Akne als das zu behandeln, was sie ist: eine medizinische Angelegenheit, die einen ganzheitlichen und geduldigen Ansatz erfordert.
Was steckt hinter Akne? Die medizinischen Ursachen
Um zu verstehen, wie eine unterstützende Maßnahme wie die Kälteanwendung ansetzen kann, ist ein Blick auf die Entstehung von Akne unerlässlich. Dermatologen sehen hier ein Zusammenspiel von vier zentralen Faktoren, die in den Talgdrüsenfollikeln der Haut ablaufen.
Zuerst kommt es zu einer übermäßigen Produktion von Hautfett, dem Sebum. Dieser Zustand, auch Seborrhö genannt, wird oft durch hormonelle Schwankungen ausgelöst, weshalb die Pubertät, der weibliche Zyklus oder hormonelle Umstellungen im Erwachsenenalter typische Phasen für Akne-Schübe sind. Die Haut wirkt ölig und glänzt stark.
Gleichzeitig findet eine Verhornungsstörung im Ausführungsgang der Talgdrüse statt. Das bedeutet, dass tote Hautzellen nicht wie gewohnt abgestoßen werden, sondern verklumpen und den Kanal blockieren. Dieser Mix aus überschüssigem Talg und alten Hautzellen bildet einen Pfropf, den wir als Mitesser oder Komedo kennen.
Diese verstopfte Pore ist der ideale Nährboden für Bakterien. Insbesondere das Bakterium *Cutibacterium acnes* (früher *Propionibacterium acnes*), das natürlicherweise auf unserer Haut vorkommt, kann sich unter diesen sauerstoffarmen Bedingungen stark vermehren.
Als Reaktion auf die übermäßige Bakterienbesiedlung und die Stoffwechselprodukte der Bakterien startet das Immunsystem eine Abwehrreaktion. Es kommt zu einer Entzündung. Diese zeigt sich äußerlich als gerötete, geschwollene und oft schmerzhafte Papel oder Pustel. Die Entzündung ist also nicht die Ursache, sondern die Folge der vorangegangenen Prozesse. Sie ist aber maßgeblich für das schmerzhafte und auffällige Erscheinungsbild der Akne verantwortlich.
Ärztliche Diagnose und bewährte Therapien
Bevor du eigene Wege gehst, ist der Gang zu einer Hautärztin oder einem Hautarzt unerlässlich. Nur eine Fachperson kann eine gesicherte Diagnose stellen, den Schweregrad deiner Akne beurteilen und andere Hauterkrankungen ausschließen. Basierend auf diesem Befund wird ein individueller Behandlungsplan erstellt.
Zu den etablierten Therapien gehören:
- Topische Behandlungen: Cremes, Gele oder Lösungen mit Wirkstoffen wie Benzoylperoxid (BPO), Azelainsäure, Retinoiden (Vitamin-A-Säure-Derivate) oder Antibiotika werden direkt auf die Haut aufgetragen. Sie wirken hornlösend, antibakteriell oder entzündungshemmend.
- Systemische Behandlungen: Bei mittelschwerer bis schwerer Akne können Medikamente zum Einnehmen notwendig werden. Dazu zählen Antibiotika, hormonelle Verhütungsmittel bei Frauen oder in schweren Fällen das hochwirksame Isotretinoin. Diese Therapien greifen tiefer in die Krankheitsprozesse ein, haben aber auch stärkere potenzielle Nebenwirkungen und erfordern eine engmaschige ärztliche Kontrolle.
- Medizinisch-kosmetische Verfahren: Professionelle Ausreinigungen, chemische Peelings mit Fruchtsäuren oder Salicylsäure sowie Laser- und Lichtbehandlungen können die ärztliche Therapie sinnvoll ergänzen und das Hautbild verbessern.
Jede dieser Behandlungen zielt darauf ab, einen oder mehrere der oben genannten Entstehungsfaktoren zu unterbrechen. Wichtig ist, dass du jede Therapie konsequent und über einen längeren Zeitraum durchführst, da sich Erfolge oft erst nach mehreren Wochen oder Monaten einstellen.
Die Rolle der Ganzkörperkältetherapie bei unreiner Haut
Hier stellt sich die Frage: Wo kann eine Anwendung wie die Ganzkörperkältetherapie in diesem komplexen Geschehen einen Platz finden? Es ist absolut klar: Die Kältekammer ist keine alleinige Therapie gegen Akne und ersetzt keine ärztliche Behandlung. Wir bei uns im Studio in Memmingen verstehen sie als eine regenerative Wellness-Anwendung, die den Körper auf verschiedenen Ebenen stimuliert und so möglicherweise auch Prozesse positiv beeinflussen kann, die für das Hautbild relevant sind.
Der Ansatzpunkt der Ganzkörperkältetherapie ist die systemische, also den ganzen Körper betreffende, Reaktion auf den extremen Kältereiz. Für rund drei Minuten setzt du deinen Körper in unserer Kammer einer Temperatur von minus 110 Grad Celsius aus. Dieser intensive, aber trockene und dadurch gut erträgliche Reiz löst eine Kaskade von physiologischen Antworten aus.
Ein zentraler Aspekt ist die mögliche Beeinflussung von Entzündungsprozessen. Wie wir wissen, ist die Entzündung ein Schlüsselelement bei der Entstehung von schmerzhaften Akneläsionen. Die Forschung zur Ganzkörperkältetherapie, vor allem im sportlichen Bereich, untersucht intensiv die Auswirkungen auf Entzündungsmarker im Blut [4, 7]. Ein weiterer Punkt ist die Wirkung auf die Durchblutung. Während der Kälteexposition verengen sich die oberflächlichen Blutgefäße der Haut, um den Wärmeverlust zu minimieren [1]. Nach der Anwendung weiten sie sich reaktiv stark, was zu einer intensivierten Durchblutung führt. Dieser Effekt könnte den Stoffwechsel in der Haut anregen und den Abtransport von entzündungsfördernden Substanzen unterstützen.
Zudem wird der Einfluss von Kältereizen auf oxidativen Stress untersucht [6]. Oxidativer Stress entsteht, wenn im Körper ein Ungleichgewicht zwischen schädlichen freien Radikalen und schützenden Antioxidantien herrscht. Auch dieser Prozess spielt bei entzündlichen Hauterkrankungen eine Rolle. Regelmäßige Kälteanwendungen könnten das antioxidative System des Körpers trainieren und stärken. Diese systemischen Effekte zielen nicht direkt auf die einzelne Pore ab, sondern auf die übergeordneten Regelkreise des Körpers, die auch das Hautgeschehen mitbestimmen.
Was die Forschung zeigt
Die wissenschaftliche Datenlage zur Ganzkörperkältetherapie ist in vielen Bereichen noch im Aufbau. Es ist wichtig, die existierenden Studien genau einzuordnen und realistische Erwartungen zu formulieren. Direkte, groß angelegte Studien, die den Effekt der Ganzkörperkältetherapie speziell bei Akne untersuchen, fehlen bisher. Die Erkenntnisse, die wir heranziehen, stammen daher aus Untersuchungen zu allgemeinen physiologischen Reaktionen oder aus der Anwendung im Sport und bei anderen entzündlichen Erkrankungen.
Mehrere Studien haben sich mit der Reaktion des Körpers auf die extreme Kälte befasst. So konnte beispielsweise mittels Thermografie gezeigt werden, wie die Hauttemperatur während und nach einer Kälteanwendung deutlich absinkt, wobei der Grad der Abkühlung von individuellen Faktoren wie Körperbau und Geschlecht abhängt [1, 2]. Dies ist der primäre Reiz, der alle weiteren Reaktionen auslöst.
Interessanter sind Untersuchungen zu systemischen Effekten. Eine Übersichtsarbeit, die den Einsatz bei Athleten analysierte, weist auf mögliche Einflüsse der Ganzkörperkältetherapie auf Entzündungsparameter und Marker des Immunsystems hin [4]. Eine andere Untersuchung an gesunden Männern beobachtete Veränderungen bei bestimmten Entzündungsbotenstoffen wie Interleukin-6 und der Anzahl weißer Blutkörperchen nach Kältereizen [7]. Solche Botenstoffe sind auch an den Entzündungsprozessen der Akne beteiligt. Die Ergebnisse deuten an, dass Kälteanwendungen das Potenzial haben könnten, die Entzündungsreaktion des Körpers zu modulieren.
Ein weiterer vielversprechender Forschungsansatz betrifft den oxidativen Stress. Eine Studie mit gesunden Männern, die eine Serie von zehn Ganzkörperkälteanwendungen absolvierten, fand Hinweise auf eine Reduktion von Markern für oxidativen Stress und eine Stärkung der antioxidativen Kapazität des Körpers [6]. Da oxidativer Stress als ein Faktor bei der Pathogenese von Akne diskutiert wird, könnte eine solche Wirkung theoretisch auch für das Hautbild von Vorteil sein.
Die Grenzen dieser Studien müssen jedoch klar benannt werden. Oft wurden die Untersuchungen mit kleinen Gruppen von gesunden, meist jungen und sportlichen Männern durchgeführt [6, 7]. Die Ergebnisse lassen sich daher nicht ohne Weiteres auf Menschen mit einer chronisch-entzündlichen Hauterkrankung wie Akne übertragen. Die Beobachtungszeiträume sind oft kurz und Langzeiteffekte sind kaum erforscht. Um den Stellenwert der Ganzkörperkältetherapie bei Akne wissenschaftlich fundiert beurteilen zu können, wären gezielte, kontrollierte Studien mit Betroffenen notwendig. Bis dahin bleiben die hier genannten Zusammenhänge plausible Hypothesen und die positiven Erfahrungen vieler unserer Gäste ein wichtiger Anhaltspunkt.
Die Anwendung der Kältetherapie: Ein praktischer Leitfaden
Wenn du dich für eine unterstützende Anwendung der Ganzkörperkältetherapie entscheidest, ist es gut zu wissen, was dich bei uns in Memmingen erwartet. Der Ablauf ist einfach und sicher. Vor der ersten Anwendung führen wir ein ausführliches Aufklärungsgespräch, in dem wir auch Kontraindikationen wie schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, akute Infekte, offene Wunden oder bestimmte Nervenerkrankungen abfragen. Bei einer stark entzündeten, nässenden Akne solltest du die Anwendung vorher unbedingt mit deiner Ärztin oder deinem Arzt besprechen.
Für die Sitzung selbst betrittst du die Kältekammer in Badekleidung oder Unterwäsche. Hände, Füße, Ohren und Mund werden mit Handschuhen, festen Schuhen, einem Stirnband und einem Mundschutz geschützt, da diese Bereiche besonders kälteempfindlich sind. Die Haut muss absolut trocken sein. Die Anwendung in unserer modernen, durch Wirbelstromkühlung betriebenen Kammer dauert nur etwa drei Minuten. Die trockene Kälte von -110 °C fühlt sich dabei ganz anders an als feuchte Winterkälte, sie wird meist als prickelnd und erfrischend, aber gut erträglich beschrieben. Während der gesamten Zeit stehst du mit unserem geschulten Personal in Sicht- und Sprechkontakt.
Nach der Anwendung spürst du oft ein angenehmes Kribbeln am ganzen Körper und eine wohlige Wärme breitet sich aus. Viele Gäste berichten von einem sofortigen Gefühl der Frische, gesteigerter Energie und einer besseren Stimmung. Für einen möglichen unterstützenden Effekt bei chronischen Beschwerden wie unreiner Haut wird in der Regel eine Serie von Anwendungen empfohlen, beispielsweise mehrmals pro Woche über einen Zeitraum von einigen Wochen.
Mögliche Synergien: Kälte als Teil eines Gesamtkonzepts
Der Schlüssel zum Erfolg im Umgang mit Akne liegt selten in einer einzigen Maßnahme. Vielmehr ist es ein ganzheitliches Konzept, in das sich die Ganzkörperkältetherapie als ein Baustein einfügen kann. Sie kann die ärztliche Therapie und deine eigene Hautpflegeroutine nicht ersetzen, aber möglicherweise sinnvoll ergänzen.
Stelle dir deinen Behandlungsplan wie ein Puzzle vor:
- Die ärztliche Therapie ist das Fundament.
- Eine angepasste Hautpflege mit milden, nicht komedogenen Produkten ist ein zentraler Teil.
- Eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Flüssigkeitszufuhr unterstützen die Haut von innen.
- Stressmanagement durch Entspannungstechniken, Sport oder Zeit in der Natur, wie sie hier im schönen Unterallgäu reichlich zu finden ist, hilft, einen wichtigen Triggerfaktor zu reduzieren.
- Die Ganzkörperkältetherapie kann in diesem Gefüge als systemischer Impulsgeber dienen, der Entzündungsbereitschaft, Stoffwechsel und allgemeines Wohlbefinden positiv beeinflussen kann.
Sprich offen mit deiner Ärztin oder deinem Arzt über deinen Wunsch, die Kältekammer auszuprobieren. So stellst du sicher, dass es keine Wechselwirkungen mit deiner aktuellen Medikation gibt und die Anwendung für dich sicher ist.
Häufige Fragen
Wie oft sollte ich die Kältekammer bei Akne nutzen?
Für einen möglichen unterstützenden Effekt bei chronischen Themen wie unreiner Haut empfehlen wir oft eine initiale Serie. Denkbar sind beispielsweise 10 bis 20 Anwendungen in einem relativ kurzen Zeitraum von einigen Wochen. Danach können einzelne Sitzungen zur Auffrischung genügen. Ein individueller Plan lässt sich am besten im persönlichen Gespräch finden.
Spüre ich sofort eine Veränderung meiner Haut?
Eine sofortige, sichtbare Verbesserung des Hautbildes ist nicht zu erwarten. Die Ganzkörperkältetherapie wirkt systemisch und die Reaktionen des Körpers, etwa die Modulation von Entzündungsprozessen, benötigen Zeit. Betrachte die Anwendung als langfristige Unterstützung für deinen Körper und deine Haut, nicht als schnelle Lösung für eine akute Pustel.
Ist die Ganzkörperkältetherapie schmerzhaft?
Die extreme Kälte ist ein intensiver Reiz, wird aber von den meisten Menschen nicht als schmerzhaft empfunden. Die Luft ist absolut trocken, was das Kälteempfinden stark reduziert. Ein leichtes Brennen oder Pieksen auf der Haut ist normal und klingt sofort nach der nur dreiminütigen Anwendung wieder ab.
Gibt es Risiken bei der Anwendung der Kältetherapie?
Bei korrekter Anwendung und Beachtung der Kontraindikationen ist die Ganzkörperkältetherapie sehr sicher. Wichtig ist, dass du gesund bist und keine Erkrankungen wie eine schwere Herzinsuffizienz, einen kürzlichen Herzinfarkt, eine akute Thrombose oder das Raynaud-Syndrom hast. Bei Unsicherheiten ist eine ärztliche Rücksprache immer der beste Weg.
Kann ich die Kältekammer während einer medikamentösen Akne-Behandlung nutzen?
In den meisten Fällen ist das problemlos möglich und kann sogar synergistisch wirken. Eine wichtige Ausnahme ist die Therapie mit Isotretinoin, da diese die Haut sehr empfindlich, trocken und verletzlich machen kann. In diesem Fall ist eine Freigabe durch den behandelnden Arzt oder die Ärztin zwingend erforderlich, um Hautschäden zu vermeiden.
Was muss ich vor und nach der Anwendung beachten?
Komme mit vollständig trockener Haut zur Anwendung, trage keinen Schmuck und keine Cremes auf die Haut auf. Nach der Anwendung solltest du dich langsam wieder aufwärmen und deinem Körper etwas Ruhe gönnen. Ausreichend zu trinken ist ebenfalls empfehlenswert, um die angeregten Stoffwechselprozesse zu unterstützen.
Kältetherapie in Memmingen
Die Ganzkörperkältetherapie bei Kältekammer Memmingen ist eine kurze, trockene Kälteanwendung bei bis zu –110 °C. Eine Sitzung dauert rund drei Minuten. Wer Kältetherapie bei Akne und unreine Haut begleitend nutzen möchte, klärt die Eignung vorab ärztlich ab. Unsere Anwendung ersetzt keine Behandlung, sie kann sie im Alltag ergänzen.
Wie eine Sitzung genau abläuft, was Du mitbringst und worauf Du direkt danach achtest, steht im Ablauf der Kältetherapie. Welche Effekte in Studien und Erfahrungsberichten diskutiert werden, findest Du unter mögliche Wirkungen der Kältetherapie. Gegenanzeigen sammeln wir in den wichtigen Hinweisen.
Regelmäßige Kältetherapie ist planbar: Einzelsitzung, Karten oder Flatrate stehen in den Preisen. Fragen zur Ganzkörperkältetherapie beantworten wir gern persönlich.
Studien und Quellen
Diese peer-reviewten Publikationen bilden die Grundlage der im Text beschriebenen Studienlage. Sie zeigen mögliche Effekte, keine gesicherte Heilwirkung. Jeder Titel führt zur Fundstelle in der medizinischen Datenbank PubMed.
- [1] Thermography study of skin response due to whole-body cryotherapy
Cholewka A, Stanek A, Sieron A, Drzazga Z (2012), Skin Research and Technology. Thermografische Beobachtung der Hautreaktion auf Ganzkörperkälte.
- [2] Anthropometric characteristics and sex influence magnitude of skin cooling following exposure to whole body cryotherapy
Hammond LE, Cuttell S, Nunley P, Meyler J (2014), BioMed Research International. Hautkühlung in Abhängigkeit von Körperbau und Geschlecht.
- [3] Whole-body cryotherapy: empirical evidence and theoretical perspectives
Bleakley CM, Bieuzen F, Davison GW, Costello JT (2014), Open Access Journal of Sports Medicine. Kritische Einordnung der Datenlage und der physiologischen Erklärungsmodelle.
- [4] Whole-Body Cryotherapy in Athletes: From Therapy to Stimulation. An Updated Review of the Literature
Lombardi G, Ziemann E, Banfi G (2017), Frontiers in Physiology. Review zu Effekten auf Entzündungs-, Muskel- und Stoffwechselmarker bei Sportlern.
- [5] Whole-body cryotherapy in athletes
Banfi G, Lombardi G, Colombini A, Melegati G (2010), Sports Medicine. Frühe Übersichtsarbeit zu Anwendung und Sicherheitsaspekten im Sport.
- [6] Whole-body cryostimulation as an effective method of reducing oxidative stress in healthy men
Stanek A, Cholewka A, Wielkoszynski T, Romuk E, Sieron K, Sieron A (2016), Advances in Clinical and Experimental Medicine. Untersuchung von Markern des oxidativen Stresses nach Kälteserien.
- [7] Do sessions of cryostimulation have influence on white blood cell count, level of IL6 and total oxidative and antioxidative status in healthy men?
Lubkowska A, Szygula Z, Klimek AJ, Torii M (2010), European Journal of Applied Physiology. Messung von Leukozyten, Interleukin-6 und antioxidativem Status bei gesunden Männern.
- [8] Whole- and partial-body cryostimulation/cryotherapy: Current technologies and practical applications
Bouzigon R, Grappe F, Ravier G, Dugue B (2016), Journal of Thermal Biology. Übersicht zu Technik, Protokollen und Anwendungsfeldern der Ganzkörperkälte.