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Fachlich geprüft von Helga Maria Freitag – medizinische Fußpflege / Podologin, sektorale Heilpraktikerin für Podologie und Fachexpertin für Kryotherapie / Kältetherapie
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Wenn der Schmerz zum ständigen Begleiter wird
Der Wecker klingelt. Doch anstatt energiegeladen in den Tag zu starten, ist der erste Gedanke: Wie komme ich heute aus dem Bett? Jeder Knochen scheint zu schmerzen, die Gelenke fühlen sich steif und unbeweglich an. Das Anziehen der Socken wird zur akrobatischen Herausforderung, die Treppe zum unüberwindbaren Hindernis. Für Millionen von Menschen ist dieses Szenario kein seltener schlechter Tag, sondern zermürbende Realität. Chronische Schmerzen schleichen sich in den Alltag, diktieren den Tagesablauf, rauben Energie und Lebensfreude. Sie sind unsichtbar für Außenstehende, aber allgegenwärtig für die Betroffenen. Der Wunsch nach Linderung, nach einem Werkzeug, das den Teufelskreis aus Schmerz, Anspannung und Erschöpfung durchbrechen kann, ist oft groß. In diesem Kontext suchen viele Menschen nach ergänzenden Wegen, um ihre Lebensqualität zu verbessern. Die Ganzkörperkältetherapie ist eine solche unterstützende Maßnahme, die in den Fokus rückt.
Der Schmerz, der bleibt: Was ist chronischer Schmerz?
Schmerz ist zunächst ein lebenswichtiges Warnsignal unseres Körpers. Wenn Du Deine Hand auf eine heiße Herdplatte legst, sorgt der akute Schmerz dafür, dass Du sie sofort zurückziehst und eine schwere Verbrennung vermeidest. Dieser Schmerz hat eine klare Ursache und eine klare Funktion. Er verschwindet, sobald die Ursache behoben und die Wunde verheilt ist.
Chronischer Schmerz ist anders. Er hat seine ursprüngliche Warnfunktion verloren. Mediziner sprechen von chronischem Schmerz, wenn er länger als drei bis sechs Monate andauert oder immer wiederkehrt. Er verselbstständigt sich und wird zu einer eigenständigen Erkrankung. Das Nervensystem wird sozusagen überempfindlich. Nervenzellen, die Schmerzsignale zum Gehirn leiten, werden leichter erregbar. Sie feuern schon bei schwachen Reizen oder sogar ganz ohne ersichtlichen Grund. Dieses Phänomen wird als "Schmerzgedächtnis" bezeichnet. Der Schmerz ist nicht mehr nur ein Symptom, sondern das Problem selbst. Er kann sich auf eine Körperregion beschränken, wie bei chronischen Rückenschmerzen, oder den ganzen Körper betreffen, wie es beim Fibromyalgie-Syndrom der Fall ist. Die ständige Belastung führt oft zu Folgeproblemen wie Schlafstörungen, Erschöpfung, depressiven Verstimmungen und sozialem Rückzug.
Die Suche nach dem Warum: Ursachen und ärztliche Diagnose
Die Ursachen für chronische Schmerzen sind vielfältig und nicht immer eindeutig zu identifizieren. Oft stehen am Anfang körperliche Erkrankungen oder Verletzungen. Dazu gehören:
- Entzündlich-rheumatische Erkrankungen wie die rheumatoide Arthritis oder die axiale Spondyloarthritis. Hier greift das Immunsystem körpereigenes Gewebe in den Gelenken und der Wirbelsäule an, was zu dauerhaften Entzündungen und Schmerzen führt.
- Verschleißerkrankungen (Arthrose) der Gelenke, bei denen der Knorpel abgenutzt ist.
- Nervenschädigungen (neuropathische Schmerzen), zum Beispiel nach einer Gürtelrose, bei Diabetes oder nach Operationen.
- Fibromyalgie-Syndrom, eine komplexe Schmerzerkrankung mit Schmerzen in vielen Körperregionen, begleitet von Müdigkeit und Schlafstörungen, deren genaue Ursachen noch erforscht werden.
- Anhaltende Schmerzen nach Verletzungen oder Operationen, bei denen der ursprüngliche Heilungsprozess längst abgeschlossen ist.
Der erste und wichtigste Schritt auf dem Weg zu einer Besserung ist immer die sorgfältige Abklärung durch eine Ärztin oder einen Arzt. Nur medizinisches Fachpersonal kann eine fundierte Diagnose stellen. Dazu gehören ein ausführliches Gespräch über die Art, Dauer und Lokalisation der Schmerzen, eine gründliche körperliche Untersuchung, bildgebende Verfahren wie Röntgen oder MRT und gegebenenfalls Blutuntersuchungen, um Entzündungswerte zu bestimmen. Erst mit einer klaren Diagnose kann ein individueller und sinnvoller Behandlungsplan erstellt werden. Eine Anwendung wie die Kältekammer ist eine rein unterstützende Maßnahme im Bereich Wellness und Regeneration und ersetzt niemals eine ärztliche Diagnose oder Therapie.
Klassische Wege: Etablierte Behandlungsstrategien
Die moderne Schmerzmedizin verfolgt einen multimodalen Ansatz. Das bedeutet, dass verschiedene Therapiebausteine miteinander kombiniert werden, um das bestmögliche Ergebnis für Dich zu erzielen. Ziel ist nicht immer die vollständige Schmerzfreiheit, die leider oft unrealistisch ist, sondern eine deutliche Linderung der Beschwerden und die Wiedererlangung von Funktionsfähigkeit und Lebensqualität.
Zu den etablierten Säulen der Schmerztherapie gehören:
- Medikamentöse Therapie: Je nach Ursache kommen verschiedene Wirkstoffe zum Einsatz. Dazu zählen nicht nur klassische Schmerzmittel, sondern auch entzündungshemmende Medikamente, Antidepressiva oder Antiepileptika, die die Schmerzverarbeitung im Gehirn beeinflussen können.
- Physiotherapie und Bewegung: Gezielte Übungen helfen, die Muskulatur zu stärken, die Beweglichkeit zu verbessern und Fehlhaltungen zu korrigieren. Regelmäßige, moderate Bewegung ist ein zentraler Baustein, um aus dem Kreislauf von Schmerz und Inaktivität auszubrechen.
- Psychologische Schmerztherapie: Hier lernst Du Strategien, um besser mit dem Schmerz umzugehen. Entspannungsverfahren, Achtsamkeitstraining und kognitive Verhaltenstherapie können helfen, die Wahrnehmung des Schmerzes zu verändern und die psychische Belastung zu reduzieren.
- Ergänzende Verfahren: Auch physikalische Therapien wie Wärme- oder Kälteanwendungen, Massagen oder Akupunktur können Teil eines Gesamtkonzepts sein.
Ganzkörperkältetherapie: Ein unterstützender Baustein
Hier kommt die Ganzkörperkältetherapie ins Spiel. Sie ist keine alleinige Lösung, sondern kann als ergänzender Baustein in ein bestehendes Therapiekonzept integriert werden. Bei dieser Anwendung begibst Du Dich für etwa drei Minuten in eine Kammer, in der eine trockene Kälte von rund -110 °C herrscht. Der extreme, aber sehr kurze Kältereiz auf der Hautoberfläche kann eine Reihe von Reaktionen im Körper auslösen, die für Menschen mit chronischen Schmerzen von Interesse sein könnten.
Viele unserer Gäste berichten von einer spürbaren Veränderung ihres Schmerzempfindens direkt nach der Anwendung. Der intensive Kältereiz kann die Leitungsgeschwindigkeit der Nervenfasern vorübergehend herabsetzen. Das könnte erklären, warum der Schmerz für eine gewisse Zeit als weniger intensiv wahrgenommen wird. Dieser Effekt kann ein "Fenster der Gelegenheit" öffnen: Wenn die Schmerzen für einige Stunden gedämpft sind, fällt es leichter, die so wichtigen physiotherapeutischen Übungen durchzuführen oder einfach nur alltägliche Aufgaben mit weniger Qual zu bewältigen.
Ein weiterer Ansatzpunkt ist die mögliche Wirkung auf Entzündungsprozesse. Chronische Schmerzen gehen oft mit unterschwelligen, dauerhaften Entzündungen im Körper einher. Der Kältereiz wird in der Forschung im Hinblick auf seine potenziell entzündungshemmenden Eigenschaften untersucht. Die Idee ist, dass die extreme Kälte die Freisetzung von entzündungsfördernden Botenstoffen beeinflussen und gleichzeitig die Ausschüttung von entzündungshemmenden Substanzen anregen könnte. Dies ist besonders bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen ein vielversprechender Gedanke.
Dein Weg in die Kälte: Ablauf einer Anwendung bei uns in Memmingen
Der Gedanke an -110 °C mag zunächst abschreckend klingen, doch die Anwendung ist unkompliziert und sicher. Wenn Du zu uns ins Studio nach Memmingen kommst, nehmen wir uns Zeit für Dich. Zuerst führen wir ein ausführliches Vorgespräch, klären Deine Fragen und stellen sicher, dass keine gesundheitlichen Gründe gegen eine Anwendung sprechen.
Danach ziehst Du Dich in einer separaten Umkleide um. In der Kammer trägst Du lediglich Badebekleidung. Wichtig ist der Schutz der kälteempfindlichen Körperstellen: Du bekommst von uns Handschuhe, Socken und Schuhe, einen Mund-Nasen-Schutz sowie ein Stirnband oder eine Mütze. Schmuck und Piercings müssen abgelegt werden.
Die Anwendung selbst dauert nur rund drei Minuten. Du betrittst die Kältekammer und bewegst Dich langsam und ruhig. Du atmest dabei ganz normal weiter. Die Kälte ist intensiv, aber durch die extrem geringe Luftfeuchtigkeit fühlt sie sich anders an als feuchte Winterkälte. Sie ist eher wie ein prickelndes Kribbeln auf der Haut. Während der gesamten Zeit stehst Du über Sichtkontakt und eine Sprechanlage mit unserem geschulten Personal in Verbindung. Du bist also nie allein.
Nach den drei Minuten verlässt Du die Kammer wieder. Zurück bei Raumtemperatur spürst Du sofort, wie Dein Körper reagiert. Ein angenehmes Kribbeln durchströmt Arme und Beine, die Haut rötet sich leicht, weil sich die Blutgefäße wieder weiten. Viele unserer Gäste, ob aus dem Unterallgäu oder von weiter her, beschreiben ein Gefühl von Frische, Leichtigkeit und neuer Energie. Dieser Effekt kann für Menschen, die unter chronischer Erschöpfung als Begleiterscheinung ihrer Schmerzen leiden, eine willkommene Erfahrung sein.
Was die Forschung zur Ganzkörperkältetherapie zeigt
Die wissenschaftliche Erforschung der Ganzkörperkältetherapie, insbesondere bei chronischen Schmerzzuständen, ist ein aktives Feld. Es gibt interessante Hinweise, aber auch klare Grenzen der bisherigen Erkenntnisse. Die Ergebnisse müssen vorsichtig interpretiert werden.
Eine systematische Übersichtsarbeit, die bestehende Studien zu Kälteanwendungen bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen zusammenfasste, deutet darauf hin, dass die Ganzkörperkältetherapie schmerzlindernd wirken könnte [1]. Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass die Anwendung eine positive Ergänzung zu physiotherapeutischen Maßnahmen sein kann. In einer anderen klinischen Untersuchung wurden Patientinnen und Patienten mit axialer Spondyloarthritis und dem Fibromyalgie-Syndrom betrachtet [2]. Hier wurde die Kombination aus Ganzkörperkältetherapie und einem anschließenden Bewegungsprogramm untersucht. Die Ergebnisse legten nahe, dass diese Kombination zu einer Verbesserung krankheitsspezifischer Messwerte beitragen könnte.
Die zugrundeliegenden Mechanismen sind noch nicht vollständig geklärt. Studien mit Sportlern geben hierzu erste Anhaltspunkte. So zeigen Übersichtsarbeiten, dass die Ganzkörperkältetherapie nach intensiver Belastung Marker für Entzündungen und Muskelschäden im Blut beeinflussen kann [3]. Es wird vermutet, dass der starke Kältereiz die Ausschüttung von entzündungshemmenden Zytokinen anregen und die Konzentration von entzündungsfördernden Botenstoffen reduzieren könnte. Eine andere Untersuchung an gesunden Männern lieferte Hinweise darauf, dass eine Serie von Kälteanwendungen den oxidativen Stress im Körper reduzieren könnte, indem sie die körpereigenen antioxidativen Systeme stärkt [5]. Da sowohl chronische Entzündungen als auch oxidativer Stress bei vielen Schmerzerkrankungen eine Rolle spielen, könnten diese Mechanismen relevant sein.
Es ist jedoch wichtig, die Grenzen der aktuellen Forschung zu benennen. Viele Studien wurden nur mit kleinen Teilnehmerzahlen durchgeführt [2, 5]. Die Beobachtungszeiträume sind oft kurz, sodass langfristige Effekte schwer zu beurteilen sind. Ein methodisches Problem ist die fehlende Verblindung: Die Teilnehmer wissen, dass sie eine Kälteanwendung erhalten, was einen Placebo-Effekt begünstigen kann. Zudem lassen sich Ergebnisse von gesunden Sportlern nicht ohne Weiteres auf Menschen mit chronischen Schmerzerkrankungen übertragen [3]. Es sind daher weitere, größere und methodisch hochwertige Studien notwendig, um den Stellenwert der Ganzkörperkältetherapie eindeutig zu belegen.
Für wen die Kältetherapie nicht geeignet ist
Sicherheit hat bei uns oberste Priorität. Die Ganzkörperkältetherapie ist eine intensive Anwendung, die für den Körper eine kurzzeitige, aber starke Belastung darstellt. Daher gibt es bestimmte gesundheitliche Zustände, bei denen von einer Anwendung abzuraten ist oder eine vorherige ärztliche Freigabe zwingend erforderlich ist. Diese werden als Kontraindikationen bezeichnet.
Absolute Kontraindikationen, bei denen eine Anwendung nicht durchgeführt werden darf, sind unter anderem:
- Unbehandelter oder schlecht eingestellter Bluthochdruck
- Herzinfarkt oder Schlaganfall in den letzten sechs Monaten
- Instabile Angina Pectoris, schwere Herzrhythmusstörungen oder andere schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) in fortgeschrittenem Stadium
- Raynaud-Syndrom (Weißfingerkrankheit)
- Akute Thrombosen oder Venenentzündungen
- Schwere Anämie
- Kälteallergie
- Akute fieberhafte Infekte
- Schwangerschaft
Bei Unsicherheiten, vorbestehenden Erkrankungen oder wenn Du regelmäßig Medikamente einnimmst, ist das Gespräch mit Deiner behandelnden Ärztin oder Deinem Arzt vor der ersten Anwendung unerlässlich. Wir sehen die Kälteanwendung als eine Wellness- und Regenerationsmaßnahme, die Dein Wohlbefinden steigern kann, aber sie muss sicher sein und darf Deine Gesundheit nicht gefährden [4].
Häufige Fragen
Wie oft sollte ich die Ganzkörperkältetherapie bei chronischen Schmerzen nutzen?
Die Anwendungshäufigkeit ist sehr individuell und sollte sich nach Deinem Empfinden und Deinen Zielen richten. Viele Gäste starten mit einer Serie von zehn bis zwanzig Anwendungen in einem relativ kurzen Zeitraum, zum Beispiel drei- bis fünfmal pro Woche, um einen initialen Effekt zu erzielen. Danach können die Abstände vergrößert werden, etwa auf eine bis zwei Anwendungen pro Woche, um den Zustand zu erhalten.
Ist die Kälte von -110 °C nicht gefährlich für den Körper?
Die Kälte ist extrem, aber es handelt sich um eine trockene Kälte mit sehr geringer Luftfeuchtigkeit. Dadurch wird die Kälte als weniger unangenehm empfunden als feuchte Kälte. Die kurze Anwendungsdauer von nur drei Minuten und der Schutz empfindlicher Körperteile gewährleisten, dass die Körperkerntemperatur nicht absinkt und keine Erfrierungen auftreten [8].
Ersetzt die Kältetherapie meine ärztliche Behandlung oder Medikamente?
Nein, auf keinen Fall. Die Ganzkörperkältetherapie ist eine unterstützende Wellness-Anwendung, die ein bestehendes medizinisches Konzept ergänzen, aber niemals ersetzen kann. Änderungen an Deiner Medikation oder Deinem Therapieplan dürfen ausschließlich in Absprache mit Deiner Ärztin oder Deinem Arzt erfolgen.
Spüre ich sofort eine Wirkung auf meine Schmerzen?
Die Reaktionen sind sehr unterschiedlich. Einige Gäste berichten von einer unmittelbaren Schmerzlinderung und einem Gefühl der Leichtigkeit direkt nach der ersten Anwendung. Bei anderen stellt sich ein positiver Effekt erst nach mehreren Anwendungen langsam und schrittweise ein.
Was ziehe ich in der Kältekammer an?
Du trägst trockene Badebekleidung. Zum Schutz der Hände, Füße und des Kopfes stellen wir Dir Handschuhe, dicke Socken mit festen Schuhen, einen Mund-Nasen-Schutz und ein Stirnband zur Verfügung. Deine Haut muss trocken sein und es dürfen keine Cremes oder Lotionen aufgetragen sein.
Muss ich sportlich sein, um die Kältekammer nutzen zu können?
Nein, überhaupt nicht. Die Anwendung ist für Menschen jeden Alters und Fitnesslevels geeignet, vorausgesetzt es liegen keine Kontraindikationen vor. Du musst Dich in der Kammer nur langsam und ruhig bewegen; es ist keine sportliche Leistung erforderlich.
Kältetherapie in Memmingen
Die Ganzkörperkältetherapie bei Kältekammer Memmingen ist eine kurze, trockene Kälteanwendung bei bis zu –110 °C. Eine Sitzung dauert rund drei Minuten. Wer Kältetherapie bei chronische Schmerzen begleitend nutzen möchte, klärt die Eignung vorab ärztlich ab. Unsere Anwendung ersetzt keine Behandlung, sie kann sie im Alltag ergänzen.
Wie eine Sitzung genau abläuft, was Du mitbringst und worauf Du direkt danach achtest, steht im Ablauf der Kältetherapie. Welche Effekte in Studien und Erfahrungsberichten diskutiert werden, findest Du unter mögliche Wirkungen der Kältetherapie. Gegenanzeigen sammeln wir in den wichtigen Hinweisen.
Regelmäßige Kältetherapie ist planbar: Einzelsitzung, Karten oder Flatrate stehen in den Preisen. Fragen zur Ganzkörperkältetherapie beantworten wir gern persönlich.
Studien und Quellen
Diese peer-reviewten Publikationen bilden die Grundlage der im Text beschriebenen Studienlage. Sie zeigen mögliche Effekte, keine gesicherte Heilwirkung. Jeder Titel führt zur Fundstelle in der medizinischen Datenbank PubMed.
- [1] Cryotherapy in inflammatory rheumatic diseases: a systematic review
Guillot X, Tordi N, Mourot L, Demougeot C, Dugue B, Prati C, Wendling D (2014), Expert Review of Clinical Immunology. Systematische Übersicht zu Kälteanwendungen bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen.
- [2] Physical activity and whole body cryotherapy in patients with axial spondyloarthritis and fibromyalgia syndrome
Klemm P, Hudowenz O, Asendorf T, Muller-Ladner U, Lange U (2021), Rheumatology International. Klinische Untersuchung bei axialer Spondyloarthritis und Fibromyalgie-Syndrom.
- [3] Whole-Body Cryotherapy in Athletes: From Therapy to Stimulation. An Updated Review of the Literature
Lombardi G, Ziemann E, Banfi G (2017), Frontiers in Physiology. Review zu Effekten auf Entzündungs-, Muskel- und Stoffwechselmarker bei Sportlern.
- [4] Whole-body cryotherapy in athletes
Banfi G, Lombardi G, Colombini A, Melegati G (2010), Sports Medicine. Frühe Übersichtsarbeit zu Anwendung und Sicherheitsaspekten im Sport.
- [5] Whole-body cryostimulation as an effective method of reducing oxidative stress in healthy men
Stanek A, Cholewka A, Wielkoszynski T, Romuk E, Sieron K, Sieron A (2016), Advances in Clinical and Experimental Medicine. Untersuchung von Markern des oxidativen Stresses nach Kälteserien.
- [6] Do sessions of cryostimulation have influence on white blood cell count, level of IL6 and total oxidative and antioxidative status in healthy men?
Lubkowska A, Szygula Z, Klimek AJ, Torii M (2010), European Journal of Applied Physiology. Messung von Leukozyten, Interleukin-6 und antioxidativem Status bei gesunden Männern.
- [7] Anthropometric characteristics and sex influence magnitude of skin cooling following exposure to whole body cryotherapy
Hammond LE, Cuttell S, Nunley P, Meyler J (2014), BioMed Research International. Hautkühlung in Abhängigkeit von Körperbau und Geschlecht.
- [8] Thermography study of skin response due to whole-body cryotherapy
Cholewka A, Stanek A, Sieron A, Drzazga Z (2012), Skin Research and Technology. Thermografische Beobachtung der Hautreaktion auf Ganzkörperkälte.