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Fachlich geprüft von Helga Maria Freitag – medizinische Fußpflege / Podologin, sektorale Heilpraktikerin für Podologie und Fachexpertin für Kryotherapie / Kältetherapie
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Der unsichtbare Feind im Gelenk
Es beginnt oft ohne Vorwarnung. Du wachst mitten in der Nacht auf oder spürst es am Morgen nach dem Aufstehen: Ein einzelnes Gelenk, häufig das Grundgelenk deines großen Zehs, ist extrem geschwollen, gerötet, heiß und schmerzt bei der kleinsten Berührung. Selbst das Gewicht der Bettdecke kann unerträglich sein. Diese plötzliche und heftige Entzündung ist das klassische Anzeichen eines akuten Gichtanfalls. Viele Betroffene beschreiben den Schmerz als stechend, bohrend oder brennend. Er raubt den Schlaf und schränkt die Bewegungsfähigkeit massiv ein. In solchen Momenten scheint jede Hilfe willkommen, um die quälenden Symptome zu lindern. Neben den bewährten ärztlichen Maßnahmen rückt dabei auch die unterstützende Anwendung von physikalischen Reizen wie der Ganzkörperkältetherapie in den Fokus vieler Menschen, die nach Wegen suchen, ihre Lebensqualität zu verbessern.
Ein Gichtanfall ist keine bloße Befindlichkeitsstörung, sondern der sichtbare Ausdruck einer tiefgreifenden Stoffwechselerkrankung, die sich über Jahre unbemerkt im Körper entwickeln kann. Die Entzündung ist die heftige Reaktion deines Immunsystems auf winzige, nadelscharfe Kristalle, die sich in deinen Gelenken abgelagert haben. Versteht man diesen Mechanismus, wird auch klar, warum eine alleinige Behandlung des akuten Schmerzes oft nicht ausreicht und ein ganzheitlicher Ansatz, der den Stoffwechsel in den Blick nimmt, so entscheidend ist.
Harnsäure im Fokus: Die Ursachen verstehen
Der eigentliche Auslöser der Gicht ist ein zu hoher Harnsäurespiegel im Blut, den Mediziner als Hyperurikämie bezeichnen. Harnsäure ist ein ganz natürliches Abbauprodukt des Körpers. Sie entsteht, wenn sogenannte Purine zerlegt werden. Purine sind Bausteine unserer Erbsubstanz und kommen in allen Körperzellen vor. Sie werden aber auch über die Nahrung aufgenommen, insbesondere durch den Verzehr von Fleisch, Innereien und bestimmten Fischsorten.
Normalerweise wird die anfallende Harnsäure problemlos über die Nieren mit dem Urin ausgeschieden. Das System befindet sich im Gleichgewicht. Bei einer Gichterkrankung ist dieses Gleichgewicht gestört. Dafür kann es verschiedene Gründe geben:
- Eine verminderte Ausscheidung: In über 90 Prozent der Fälle liegt die Ursache in einer angeborenen Funktionsschwäche der Nieren, die Harnsäure nicht effizient genug aus dem Blut filtern können. Diese Veranlagung wird oft über Generationen weitergegeben.
- Eine erhöhte Produktion: Seltener produziert der Körper selbst zu viel Harnsäure, etwa infolge anderer Erkrankungen oder bestimmter Medikamente.
- Eine hohe Zufuhr über die Nahrung: Eine sehr purinreiche Ernährung kann einen bereits an der Grenze arbeitenden Stoffwechsel überlasten und den Harnsäurespiegel zusätzlich in die Höhe treiben.
Steigt die Konzentration der Harnsäure im Blut über einen bestimmten Sättigungspunkt, kann sie nicht mehr gelöst bleiben. Sie kristallisiert aus, vorzugsweise in kühleren Körperregionen mit schlechterer Durchblutung. Dazu gehören Gelenke, aber auch Sehnen, Schleimbeutel oder das Ohrknorpelgewebe. Diese Harnsäurekristalle sind es, die wie winzige Nadeln im Gewebe stecken und bei einem akuten Anfall eine massive Entzündungsreaktion des Immunsystems provozieren. Faktoren wie starker Alkoholkonsum, eine üppige Mahlzeit, Fastenperioden oder starker Flüssigkeitsverlust können einen solchen Anfall auslösen.
Diagnose und etablierte Behandlungswege
Die Diagnose einer Gicht muss immer durch eine Ärztin oder einen Arzt erfolgen. Sie ist der erste und wichtigste Schritt auf dem Weg zu einer wirksamen Behandlung. Wenn du die beschriebenen Symptome bei dir feststellst, ist ein Arztbesuch unerlässlich. Typischerweise wird zunächst Blut abgenommen, um den Harnsäurespiegel zu bestimmen. Ein erhöhter Wert kann ein starker Hinweis sein, ist aber allein nicht beweisend. Sicherheit gibt oft erst die Untersuchung von Gelenkflüssigkeit, die während eines Anfalls aus dem betroffenen Gelenk entnommen wird. Unter dem Mikroskop lassen sich die typischen Harnsäurekristalle direkt nachweisen.
Die ärztliche Therapie verfolgt zwei Hauptziele. Im akuten Anfall geht es darum, die Entzündung schnell zu stoppen und die Schmerzen zu lindern. Hierfür werden in der Regel entzündungshemmende Schmerzmittel oder das Gichtmittel Colchicin verschrieben. Langfristig ist das Ziel, den Harnsäurespiegel im Blut dauerhaft zu senken, um weitere Anfälle und chronische Gelenkschäden zu verhindern. Dies geschieht durch Medikamente, die entweder die Produktion von Harnsäure hemmen oder deren Ausscheidung über die Nieren fördern.
Genauso wichtig ist die Anpassung des Lebensstils. Eine Ernährungsumstellung auf purinarme Kost, der Verzicht auf Alkohol (insbesondere Bier), ausreichendes Trinken von Wasser oder ungesüßten Tees sowie die Reduktion von Übergewicht sind fundamentale Säulen der Gichttherapie. Sie helfen, den Stoffwechsel zu entlasten und die medikamentöse Behandlung zu unterstützen. Eine Kälteanwendung wie die Ganzkörperkältetherapie ist niemals ein Ersatz für diese ärztlich verordneten Maßnahmen, sondern kann als ergänzende Anwendung im Rahmen eines umfassenden Gesundheitskonzepts verstanden werden.
Ganzkörperkältetherapie: Eine unterstützende Maßnahme?
Hier kommen wir zu der Frage, welche Rolle eine Anwendung wie die Ganzkörperkältetherapie in diesem Gesamtkonzept spielen kann. Bei uns im Kältekammer Studio in Memmingen betrittst du für rund drei Minuten eine Kammer, in der eine trockene Kälte von minus 110 Grad Celsius herrscht. Diese wird durch eine moderne Wirbelstromkühlung erzeugt. Während dieser kurzen Zeit sinkt die Temperatur deiner Hautoberfläche rapide ab, während deine Körperkerntemperatur stabil bleibt. Dieser intensive Kältereiz löst im Körper eine Reihe von Reaktionen aus.
Für Menschen mit Gicht sind vor allem zwei potenzielle Effekte interessant:
1. Die mögliche entzündungshemmende Wirkung: Der extreme Kältereiz könnte die Ausschüttung von entzündungsfördernden Botenstoffen im Körper beeinflussen. Die Idee dahinter ist, dass der Körper durch den Kälteschock Regulationsprozesse anstößt, die eine überschießende Entzündungsreaktion, wie sie beim Gichtanfall auftritt, dämpfen könnten [2, 6]. 2. Die mögliche schmerzlindernde Wirkung: Kälte ist seit jeher ein bewährtes Hausmittel bei Schmerzen und Schwellungen. Der intensive Reiz in einer Kältekammer kann die Leitungsgeschwindigkeit von Schmerzsignalen in den Nervenfasern verlangsamen. Viele unserer Gäste berichten von einer spürbaren Linderung von Gelenk- und Muskelschmerzen direkt nach der Anwendung. Dieser Effekt kann für einige Stunden anhalten und so eine willkommene Atempause im Schmerzgeschehen verschaffen.
Die Ganzkörperkältetherapie zielt also nicht auf die Ursache der Gicht, den erhöhten Harnsäurespiegel. Sie kann diesen nicht senken. Ihr potenzieller Nutzen liegt in der Beeinflussung der Symptome, also der Entzündung und des Schmerzes. Sie kann als begleitende Maßnahme dazu beitragen, das Wohlbefinden zu steigern und die Phasen zwischen den Anfällen angenehmer zu gestalten.
Was die Forschung zeigt
Die wissenschaftliche Untersuchung der Ganzkörperkältetherapie ist ein relativ junges Feld, und die Datenlage entwickelt sich stetig weiter. Es ist wichtig, die Ergebnisse realistisch einzuordnen. Spezifische, groß angelegte Studien zur Wirkung der Ganzkörperkältetherapie ausschließlich bei Gichtpatienten fehlen bislang. Die Forschung konzentriert sich oft auf allgemeinere entzündlich-rheumatische Erkrankungen oder auf Anwendungen im Sport. Dennoch lassen sich aus vorhandenen Arbeiten vorsichtige Hinweise ableiten.
Ein systematischer Überblick über die Anwendung von Kältetherapie bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen, zu denen die Gicht als Kristallarthropathie zählt, deutet darauf hin, dass Kälteanwendungen das Potenzial haben, Schmerzen zu reduzieren [2]. Die Autoren dieser Übersichtsarbeit schlussfolgern, dass Kälte eine sinnvolle Ergänzung zu anderen Therapien sein könnte, betonen aber auch den Bedarf an qualitativ hochwertigeren Studien.
Andere Untersuchungen haben sich mit den physiologischen Reaktionen des Körpers auf die extreme Kälte beschäftigt. So gibt es Hinweise darauf, dass eine Serie von Kälteanwendungen die Konzentration bestimmter entzündungsfördernder Botenstoffe im Blut verändern und gleichzeitig die Ausschüttung entzündungshemmender Substanzen anregen könnte [6]. Solche Effekte wurden vor allem im Kontext der Regeneration bei Sportlern beobachtet, doch die zugrundeliegenden Mechanismen sind auch für entzündliche Prozesse wie bei der Gicht von Interesse. Eine weitere Studie legt nahe, dass Ganzkörperkälte den oxidativen Stress im Körper reduzieren könnte, einen Zustand, der eng mit Entzündungsprozessen verknüpft ist [8].
Es ist jedoch entscheidend, die Grenzen dieser Forschung zu sehen. Viele Studien wurden mit kleinen Teilnehmerzahlen durchgeführt oder über kurze Zeiträume [5]. Oftmals fehlen Kontrollgruppen, die keine Kälteanwendung erhalten, was den Nachweis eines spezifischen Effekts erschwert. Zudem sind die Ergebnisse von einer Erkrankung, wie zum Beispiel der rheumatoiden Arthritis, nicht automatisch auf die Gicht übertragbar, auch wenn beide mit Gelenkentzündungen einhergehen [1]. Die Wissenschaft steht hier noch am Anfang. Die positiven Erfahrungsberichte vieler Anwender und die plausiblen physiologischen Erklärungsmodelle motivieren jedoch, die Forschung auf diesem Gebiet weiter voranzutreiben. Die Anwendung bleibt bis auf Weiteres eine unterstützende Maßnahme im Bereich Wellness und Regeneration.
Die Anwendung der Ganzkörperkältetherapie in der Praxis
Wenn du dich für eine Kälteanwendung bei uns im Herzen von Memmingen interessierst, ist der Ablauf unkompliziert und sicher. Vor deiner ersten Sitzung führen wir ein ausführliches Aufklärungsgespräch und füllen gemeinsam einen Gesundheitsfragebogen aus. Hier klären wir eventuelle Kontraindikationen ab. Für die Anwendung selbst benötigst du nur Badebekleidung, dicke Socken, Handschuhe, ein Stirnband und einen Mund-Nasen-Schutz. Diese schützen die empfindlichen Körperstellen vor der extremen Kälte.
Die drei Minuten in der Kältekammer werden von vielen als intensiv, aber nicht als schmerzhaft beschrieben. Es ist ein Gefühl, als würde man an einem klirrend kalten Wintertag nur leicht bekleidet nach draußen treten, nur eben ohne den unangenehmen Wind. Die trockene Kälte fühlt sich anders an als feuchte Kälte. Direkt nach der Anwendung durchströmt dich oft ein angenehmes Wärmegefühl, die Haut ist stark durchblutet und viele fühlen sich erfrischt und belebt.
Bei chronischen Beschwerden wie einer Neigung zu Gichtanfällen wird oft eine Serie von Anwendungen empfohlen, um mögliche positive Effekte auf das Entzündungsgeschehen und das allgemeine Wohlbefinden zu unterstützen. Ob eine Anwendung im akuten Anfall sinnvoll ist, sollte individuell und mit Vorsicht abgewogen werden, da der Fokus hier primär auf der ärztlichen Akuttherapie liegt. Viele unserer Gäste aus dem gesamten Unterallgäu nutzen die Ganzkörperkältetherapie präventiv in den beschwerdefreien Intervallen, um ihr allgemeines Wohlbefinden zu fördern.
Wichtige Hinweise und wann Vorsicht geboten ist
Die Ganzkörperkältetherapie ist eine sichere Anwendung, wenn sie korrekt durchgeführt wird und bestimmte gesundheitliche Voraussetzungen erfüllt sind. Es gibt jedoch klare Kontraindikationen, bei denen von einer Anwendung abzuraten ist. Dazu gehören unter anderem:
- Schwere, instabile Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. Herzinfarkt in den letzten sechs Monaten)
- Unbehandelter Bluthochdruck
- Schwere periphere arterielle Verschlusskrankheit
- Raynaud-Syndrom
- Akute fieberhafte Erkrankungen
- Kälteallergie
- Schwangerschaft
Bei einer bestehenden Gichterkrankung ist es besonders wichtig, dass du die Anwendung als das verstehst, was sie ist: eine regenerative Wellness-Anwendung zur Unterstützung deines Wohlbefindens. Sie ist kein Heilmittel und ersetzt keinesfalls die von deinem Arzt verordneten Medikamente oder die empfohlene Ernährungsumstellung. Sprich dein Vorhaben, eine Kältekammer zu besuchen, am besten offen mit deiner behandelnden Ärztin oder deinem Arzt ab. Transparenz ist hier der beste Weg, um sicherzustellen, dass die Kälteanwendung optimal in dein bestehendes Gesundheitskonzept passt.
Häufige Fragen
Wie kann Ganzkörperkältetherapie bei Gichtschmerzen helfen?
Die extreme Kälte kann die Leitungsgeschwindigkeit von Schmerznerven vorübergehend verlangsamen. Zudem gibt es Hinweise, dass der Kältereiz systemische, also den ganzen Körper betreffende, entzündungshemmende Prozesse anstoßen könnte [2, 6], was bei einer entzündlichen Erkrankung wie Gicht unterstützend wirken kann.
Ersetzt die Kältetherapie meine Gicht-Medikamente?
Nein, auf keinen Fall. Die Ganzkörperkältetherapie ist eine rein unterstützende Maßnahme zur Steigerung des Wohlbefindens. Die von deinem Arzt verordneten Medikamente zur Senkung des Harnsäurespiegels und zur Behandlung akuter Anfälle sind die Basis der Therapie und müssen unbedingt weiter eingenommen werden.
Wie oft sollte ich die Kältekammer bei Gicht-Neigung nutzen?
Für chronische Beschwerden wird oft eine initiale Serie von etwa 10 bis 20 Anwendungen in relativ kurzem Abstand empfohlen, um mögliche Effekte zu etablieren. Danach können regelmäßige einzelne Anwendungen zur Aufrechterhaltung des Wohlbefindens sinnvoll sein. Die genaue Frequenz ist sehr individuell und sollte sich nach deinem persönlichen Empfinden richten.
Ist die Kälte von -110 °C nicht schmerzhaft oder gefährlich?
Die Kälte ist sehr trocken, weshalb sie als weniger unangenehm empfunden wird als feuchte Kälte. Die Anwendung dauert nur rund drei Minuten und wird ständig von unserem geschulten Personal überwacht. Bei korrekter Anwendung und Beachtung der Kontraindikationen ist die Ganzkörperkältetherapie eine sehr sichere Methode [7].
Was ist der Unterschied zu einem lokalen Eisbeutel auf dem Gelenk?
Ein Eisbeutel wirkt lokal und kühlt das Gewebe tief und langanhaltend ab. Die Ganzkörperkältetherapie kühlt primär die Hautoberfläche am ganzen Körper für sehr kurze Zeit [3]. Dies löst zentrale, also vom Gehirn gesteuerte, Regulationsprozesse aus, die den gesamten Organismus betreffen und über eine rein lokale Kühlung hinausgehen [5].
Benötige ich für die Anwendung eine ärztliche Überweisung?
Nein, für eine Wellness-Anwendung in unserer Kältekammer benötigst du keine ärztliche Überweisung. Wir empfehlen dir jedoch dringend, dein Vorhaben mit deiner Ärztin oder deinem Arzt zu besprechen, insbesondere wenn du an einer chronischen Erkrankung wie Gicht leidest.
Gibt es Nebenwirkungen bei der Ganzkörperkältetherapie?
Bei korrekter Anwendung sind ernsthafte Nebenwirkungen sehr selten. Unmittelbar nach der Anwendung kann es zu einer leichten Rötung der Haut kommen, die aber schnell wieder abklingt. Ein kurzfristiger Anstieg des Blutdrucks während der Anwendung ist normal und reguliert sich danach sofort wieder.
Kältetherapie in Memmingen
Die Ganzkörperkältetherapie bei Kältekammer Memmingen ist eine kurze, trockene Kälteanwendung bei bis zu –110 °C. Eine Sitzung dauert rund drei Minuten. Wer Kältetherapie bei Gicht begleitend nutzen möchte, klärt die Eignung vorab ärztlich ab. Unsere Anwendung ersetzt keine Behandlung, sie kann sie im Alltag ergänzen.
Wie eine Sitzung genau abläuft, was Du mitbringst und worauf Du direkt danach achtest, steht im Ablauf der Kältetherapie. Welche Effekte in Studien und Erfahrungsberichten diskutiert werden, findest Du unter mögliche Wirkungen der Kältetherapie. Gegenanzeigen sammeln wir in den wichtigen Hinweisen.
Regelmäßige Kältetherapie ist planbar: Einzelsitzung, Karten oder Flatrate stehen in den Preisen. Fragen zur Ganzkörperkältetherapie beantworten wir gern persönlich.
Studien und Quellen
Diese peer-reviewten Publikationen bilden die Grundlage der im Text beschriebenen Studienlage. Sie zeigen mögliche Effekte, keine gesicherte Heilwirkung. Jeder Titel führt zur Fundstelle in der medizinischen Datenbank PubMed.
- [1] Physical activity and whole body cryotherapy in patients with axial spondyloarthritis and fibromyalgia syndrome
Klemm P, Hudowenz O, Asendorf T, Muller-Ladner U, Lange U (2021), Rheumatology International. Klinische Untersuchung bei axialer Spondyloarthritis und Fibromyalgie-Syndrom.
- [2] Cryotherapy in inflammatory rheumatic diseases: a systematic review
Guillot X, Tordi N, Mourot L, Demougeot C, Dugue B, Prati C, Wendling D (2014), Expert Review of Clinical Immunology. Systematische Übersicht zu Kälteanwendungen bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen.
- [3] Thermography study of skin response due to whole-body cryotherapy
Cholewka A, Stanek A, Sieron A, Drzazga Z (2012), Skin Research and Technology. Thermografische Beobachtung der Hautreaktion auf Ganzkörperkälte.
- [4] Whole- and partial-body cryostimulation/cryotherapy: Current technologies and practical applications
Bouzigon R, Grappe F, Ravier G, Dugue B (2016), Journal of Thermal Biology. Übersicht zu Technik, Protokollen und Anwendungsfeldern der Ganzkörperkälte.
- [5] Whole-body cryotherapy: empirical evidence and theoretical perspectives
Bleakley CM, Bieuzen F, Davison GW, Costello JT (2014), Open Access Journal of Sports Medicine. Kritische Einordnung der Datenlage und der physiologischen Erklärungsmodelle.
- [6] Whole-Body Cryotherapy in Athletes: From Therapy to Stimulation. An Updated Review of the Literature
Lombardi G, Ziemann E, Banfi G (2017), Frontiers in Physiology. Review zu Effekten auf Entzündungs-, Muskel- und Stoffwechselmarker bei Sportlern.
- [7] Whole-body cryotherapy in athletes
Banfi G, Lombardi G, Colombini A, Melegati G (2010), Sports Medicine. Frühe Übersichtsarbeit zu Anwendung und Sicherheitsaspekten im Sport.
- [8] Whole-body cryostimulation as an effective method of reducing oxidative stress in healthy men
Stanek A, Cholewka A, Wielkoszynski T, Romuk E, Sieron K, Sieron A (2016), Advances in Clinical and Experimental Medicine. Untersuchung von Markern des oxidativen Stresses nach Kälteserien.