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Fachlich geprüft von Helga Maria Freitag – medizinische Fußpflege / Podologin, sektorale Heilpraktikerin für Podologie und Fachexpertin für Kryotherapie / Kältetherapie
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Der Wecker klingelt um sieben, doch der Körper ist noch nicht bereit. Die Finger fühlen sich steif an, das Knie protestiert schon beim Aufstehen und die ersten Schritte ins Bad sind mühsam. Für viele Menschen im reiferen Alter ist dieser Zustand kein seltener Gast, sondern ein täglicher Begleiter. Die Freude an der Gartenarbeit, am langen Spaziergang mit den Enkeln oder an der Radtour durch das Unterallgäu wird getrübt von ziehenden Schmerzen und einer tiefen Müdigkeit, die sich auch durch ausreichend Schlaf nicht vertreiben lässt. Es ist der Wunsch, wieder mehr Leichtigkeit und Energie im Alltag zu spüren, der viele nach sanften, unterstützenden Wegen suchen lässt. Eine dieser Möglichkeiten, die zunehmend Beachtung findet, ist die Ganzkörperkältetherapie.
Älterwerden: Ein komplexes Geschehen im Körper
Das Älterwerden ist ein natürlicher und vielschichtiger Prozess, der jeden Menschen anders betrifft. Er ist weit mehr als nur die Summe der Jahre. Auf zellulärer Ebene verändern sich Abläufe, die uns über Jahrzehnte gute Dienste geleistet haben. Reparaturmechanismen können an Effizienz verlieren, und das Immunsystem reagiert manchmal anders als in jungen Jahren.
Zwei zentrale Begriffe, die in der modernen Altersforschung immer wieder auftauchen, sind die „stille Entzündung“ (Inflamm-Aging) und der „oxidative Stress“. Damit ist kein akuter, schmerzhafter Entzündungsherd gemeint, wie bei einer Wunde. Vielmehr handelt es sich um eine unterschwellige, chronische Aktivierung des Immunsystems im ganzen Körper. Diese kaum spürbare Dauerbelastung kann auf lange Sicht die Funktion von Organen, Gefäßen und eben auch Gelenken beeinträchtigen.
Parallel dazu kann das Gleichgewicht zwischen freien Radikalen und Antioxidantien aus der Balance geraten. Freie Radikale entstehen bei normalen Stoffwechselprozessen. Sie sind aggressive Moleküle, die Zellen schädigen können. Antioxidantien, die wir über die Nahrung aufnehmen oder der Körper selbst bildet, fangen diese Radikale ab. Im Alter kann die Produktion freier Radikale zunehmen, während die körpereigene antioxidative Abwehr nachlässt. Dieses Ungleichgewicht wird als oxidativer Stress bezeichnet und gilt als ein Faktor, der Alterungsprozesse auf Zellebene beschleunigen kann.
Diese fundamentalen Vorgänge bilden den Nährboden für viele typische Alterserscheinungen. Sie können sich in Form von nachlassender Energie, einer verlangsamten Regeneration nach Anstrengung und eben auch in Beschwerden des Bewegungsapparates äußern.
Wenn Gelenke und Muskeln schmerzen
Kaum ein Thema beschäftigt Menschen im fortgeschrittenen Alter so sehr wie Schmerzen in Gelenken und Muskeln. Die Ursachen sind vielfältig und bedürfen immer einer sorgfältigen ärztlichen Abklärung. Nur eine Ärztin oder ein Arzt kann eine korrekte Diagnose stellen und eine passende Behandlungsstrategie entwickeln.
Häufig liegen entzündlich-rheumatische Erkrankungen vor, wie die rheumatoide Arthritis. Hierbei greift das Immunsystem fälschlicherweise körpereigenes Gewebe an, vor allem die Innenhaut der Gelenke. Die Folge sind Schwellungen, Überwärmung, starke Schmerzen und eine zunehmende Zerstörung des Gelenks. Eine andere große Gruppe sind die degenerativen Gelenkerkrankungen, allen voran die Arthrose. Hier nutzt sich der Gelenkknorpel über Jahre ab. Dieser Verschleiß führt zu Reibung, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Auch wenn Arthrose primär eine degenerative Erkrankung ist, spielen auch hier oft entzündliche Schübe eine wesentliche Rolle.
Die etablierte medizinische Therapie ist vielschichtig. Sie umfasst in der Regel:
- Medikamente: Schmerzmittel und entzündungshemmende Arzneien sind oft die erste Wahl, um akute Beschwerden zu lindern und Entzündungen einzudämmen. Bei Autoimmunerkrankungen kommen spezifische Medikamente zum Einsatz, die das Immunsystem regulieren.
- Physiotherapie und Ergotherapie: Gezielte Bewegungstherapie ist unerlässlich. Sie kräftigt die Muskulatur, die die Gelenke stützt, verbessert die Beweglichkeit und hilft, Fehlhaltungen zu korrigieren. Ergotherapeutische Maßnahmen unterstützen dabei, den Alltag trotz Einschränkungen besser zu bewältigen.
- Bewegung: Angepasster Sport wie Wassergymnastik, Radfahren oder gezieltes Krafttraining hält die Gelenke „geschmiert“ und stärkt den gesamten Körper.
- Ernährung: Eine antientzündliche Ernährung mit viel Gemüse, guten Fetten und wenig verarbeiteten Lebensmitteln kann das Beschwerdebild positiv beeinflussen.
Innerhalb dieses Gesamtkonzeptes suchen viele Betroffene nach ergänzenden, nicht-medikamentösen Anwendungen, die ihr Wohlbefinden verbessern können. Hier kann eine Kältetherapie als begleitende Maßnahme eine interessante Option sein.
Kältetherapie im höheren Alter: Ein unterstützender Ansatz
Die Idee, Kälte zur Linderung von Schmerzen und Entzündungen zu nutzen, ist altbekannt. Wer kennt nicht den kalten Umschlag auf einer Schwellung? Die Ganzkörperkältetherapie überträgt dieses Prinzip auf den gesamten Organismus. Bei uns im Studio in Memmingen bedeutet dies eine kurze Anwendung von etwa drei Minuten in einer Kammer bei minus 110 Grad Celsius. Die Kälte ist dabei extrem trocken, weshalb sie als weniger unangenehm empfunden wird als ein Sprung in eiskaltes Wasser.
Der Körper reagiert auf diesen intensiven, aber kurzen Kältereiz mit einer Reihe von komplexen physiologischen Prozessen. Zunächst ziehen sich die oberflächlichen Blutgefäße in der Haut zusammen, um den Wärmeverlust zu minimieren. Das Blut wird in den Körperkern umverteilt. Nach Verlassen der Kältekammer weiten sich die Gefäße wieder, was zu einer stark angeregten Durchblutung im gesamten Körper führt. Viele unserer Gäste berichten von einem unmittelbaren Gefühl der Erfrischung und Aktivierung.
Für Menschen im höheren Alter mit Gelenkbeschwerden können vor allem zwei mögliche Effekte der Kältetherapie von Interesse sein: 1. Einfluss auf die Schmerzwahrnehmung: Der starke Kältereiz auf die Haut kann die Leitungsgeschwindigkeit von schmerzvermittelnden Nervenfasern vorübergehend herabsetzen. Dies kann dazu führen, dass Schmerzsignale langsamer und weniger intensiv im Gehirn ankommen. Viele Anwender beschreiben eine deutliche Schmerzlinderung direkt nach der Anwendung, die einige Stunden anhalten kann. Dieses Zeitfenster kann genutzt werden, um zum Beispiel physiotherapeutische Übungen mit weniger Schmerzen durchzuführen. 2. Einfluss auf Entzündungsprozesse: Der Kältereiz scheint auch in die komplexen Entzündungsmechanismen des Körpers eingreifen zu können. Es wird untersucht, ob die Ganzkörperkältetherapie die Ausschüttung von entzündungsfördernden Botenstoffen dämpfen und die Freisetzung von entzündungshemmenden Substanzen anregen kann [2, 4]. Dieser Effekt ist nicht mit der Wirkung eines starken Medikaments zu vergleichen, kann aber als Teil eines ganzheitlichen Lebensstils zur Regulation von unterschwelligen Entzündungen beitragen.
Wichtig ist zu verstehen: Die Kältetherapie heilt keine Krankheiten wie Arthrose oder Rheuma. Sie ist eine rein unterstützende Wellness- und Regenerationsanwendung. Ihr Ziel ist es, das subjektive Wohlbefinden zu steigern, Schmerzspitzen zu kappen und dem Körper einen regulierenden Impuls zu geben.
Der Ablauf in der Kältekammer: Sicher und begleitet
Die Vorstellung, sich bei minus 110 Grad aufzuhalten, mag zunächst abschreckend wirken. Daher legen wir größten Wert auf eine sorgfältige und persönliche Begleitung. Der Ablauf ist einfach und sicher gestaltet.
Vor der ersten Anwendung führen wir ein ausführliches Aufklärungsgespräch. Wir klären über den genauen Ablauf auf und prüfen gemeinsam, ob mögliche Kontraindikationen vorliegen. Deine Sicherheit hat oberste Priorität.
Für die eigentliche Anwendung kleidest Du Dich bis auf Badebekleidung aus. Zum Schutz der empfindlichsten Körperstellen erhältst Du von uns Handschuhe, Socken und Schuhe, einen Mund-Nasen-Schutz sowie ein Stirnband oder eine Mütze. Deine Haut muss absolut trocken sein.
Anschließend betrittst Du die Vorkammer und dann die Hauptkammer unserer elektrischen Wirbelstrom-Kältekammer. Du bist dabei nie allein. Unser geschultes Personal begleitet Dich die ganze Zeit über Sicht- und Sprechkontakt. In der Kammer bleibst Du in leichter Bewegung, gehst langsam auf der Stelle. Die trockene Kälte kribbelt auf der Haut, wird aber von den meisten Menschen gut toleriert. Nach maximal drei Minuten ist die Anwendung bereits beendet.
Direkt danach spüren viele ein angenehmes Kribbeln am ganzen Körper und eine wohlige Wärme, die sich ausbreitet. Das Gefühl von Frische und Energie ist oft sofort spürbar. Einige Gäste berichten, dass sie sich wacher und klarer im Kopf fühlen, während andere eine angenehme Entspannung der Muskulatur wahrnehmen. Dieses unmittelbare Erleben macht die Kältekammer für viele zu einem festen Bestandteil ihrer Routine zur Steigerung der Lebensqualität.
Was die Forschung zeigt
Die wissenschaftliche Untersuchung der Ganzkörperkältetherapie ist ein relativ junges Feld, doch die Zahl der Studien wächst stetig. Es ist wichtig, die Ergebnisse mit Bedacht zu interpretieren und die Grenzen der bisherigen Forschung zu kennen. Viele Studien wurden mit kleinen Teilnehmerzahlen, an jungen, gesunden Athleten oder über kurze Zeiträume durchgeführt. Die Übertragbarkeit auf ältere Menschen mit chronischen Erkrankungen ist daher nicht immer direkt gegeben. Dennoch gibt es interessante Hinweise, die das Potenzial der Anwendung beleuchten.
Eine systematische Übersichtsarbeit, die mehrere Studien zu Kälteanwendungen bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen zusammenfasste, deutet darauf hin, dass die Kältetherapie bei einigen Patienten schmerzlindernd wirken und die Krankheitsaktivität reduzieren könnte [2]. Die Autoren dieser Analyse betonen jedoch, dass die Qualität der untersuchten Studien sehr unterschiedlich war und weitere, hochwertigere Forschung notwendig ist, um die Effekte genau zu bestimmen und optimale Anwendungsprotokolle zu definieren.
Ein weiterer Aspekt, der für das höhere Alter relevant ist, ist die oft präsente Fatigue, eine lähmende Müdigkeit. Eine Untersuchung an Patienten mit Multipler Sklerose, einer Erkrankung, die ebenfalls von Fatigue begleitet wird, ergab Hinweise darauf, dass eine Serie von Kälteanwendungen den funktionellen Status und das Gefühl von Erschöpfung verbessern könnte [1]. Auch wenn es sich hier um eine andere Erkrankung handelt, ist die Beobachtung zum Thema Fatigue interessant und könnte ein Anknüpfungspunkt für weitere Forschung im Bereich der Altersmedizin sein.
Auf zellulärer Ebene gibt es Studien, die sich mit den biochemischen Reaktionen auf Kälte beschäftigen. So wurde in einer Untersuchung an gesunden Männern beobachtet, dass eine Serie von Kälteanwendungen die Marker für oxidativen Stress im Blut senken könnte [3]. Eine andere Studie, ebenfalls an gesunden Männern, untersuchte Entzündungsmarker und fand Hinweise darauf, dass die Kälteanwendungen das Level des entzündungsfördernden Botenstoffs Interleukin-6 (IL-6) beeinflussen könnten [4]. Diese Ergebnisse aus der Grundlagenforschung sind spannend, da sie mögliche Mechanismen aufzeigen, wie Kälte auf den Körper wirken könnte. Sie müssen aber mit großer Vorsicht betrachtet werden, da sie an gesunden, jungen Probanden gewonnen wurden und nicht direkt auf ältere Menschen mit Vorerkrankungen übertragbar sind. Die Forschung steht hier noch am Anfang. Was sich ableiten lässt, ist ein vorsichtig optimistischer Blick auf die Kältetherapie als eine potenziell nützliche, ergänzende Maßnahme, die weiterer, gezielter Studien bedarf.
Risiken und Grenzen der Kältetherapie: Wann Vorsicht geboten ist
Trotz der guten Verträglichkeit ist die Ganzkörperkältetherapie nicht für jeden geeignet. Der intensive Kältereiz stellt eine Belastung für das Herz-Kreislauf-System dar. Personen mit bestimmten Vorerkrankungen dürfen die Kältekammer daher nicht oder nur nach ausdrücklicher ärztlicher Genehmigung nutzen.
Zu den absoluten Kontraindikationen zählen unter anderem:
- Nicht eingestellter Bluthochdruck
- Herzinfarkt oder Schlaganfall in den letzten sechs Monaten
- Instabile Angina Pectoris, schwere Herzrhythmusstörungen
- Herzschrittmacher
- Schwere Durchblutungsstörungen (z. B. Raynaud-Syndrom in starker Ausprägung)
- Akute Thrombosen oder Venenentzündungen
- Kälteallergie
- Unbehandelte Krebserkrankungen
- Akute fieberhafte Infekte
Diese Liste ist nicht vollständig. Deshalb ist das Vorgespräch bei uns und die Rücksprache mit Deiner behandelnden Ärztin oder Deinem Arzt so entscheidend. Gerade im höheren Alter, wenn oft mehrere Erkrankungen gleichzeitig vorliegen, ist eine verantwortungsvolle Abwägung unerlässlich. Die Ganzkörperkältetherapie ist eine wunderbare unterstützende Möglichkeit für viele, aber sie ist kein Allheilmittel und muss sicher und bewusst eingesetzt werden.
Häufige Fragen
Wie oft sollte ich die Kältetherapie anwenden, um einen Effekt zu spüren?
Das ist sehr individuell. Viele unserer älteren Gäste beginnen mit einer Serie von zehn Anwendungen innerhalb von zwei bis vier Wochen, um einen initialen Impuls zu setzen. Danach kommen sie je nach Bedarf und Wohlbefinden ein- bis zweimal pro Woche oder alle zwei Wochen, um den Zustand zu erhalten.
Ist die Kältetherapie bei minus 110 Grad nicht gefährlich für ältere Menschen?
Bei korrekter Anwendung und unter Beachtung der Kontraindikationen ist die Anwendung sehr sicher. Die Kälte ist trocken und die Dauer extrem kurz. Die ständige Überwachung durch unser Personal gewährleistet höchste Sicherheit. Eine ärztliche Abklärung vor der ersten Anwendung ist jedoch gerade im Alter essenziell.
Kann die Kältetherapie bei meiner Arthrose helfen?
Die Ganzkörperkältetherapie kann Arthrose nicht heilen, da sie den Knorpelverschleiß nicht rückgängig macht. Viele Gäste mit Arthrose nutzen sie jedoch begleitend, weil sie den Kältereiz als schmerzlindernd und die verbesserte Beweglichkeit danach als sehr angenehm empfinden.
Was ist der Unterschied zu einer kalten Dusche oder einem Eisbad?
Die Kälte in der Kältekammer ist mit minus 110 Grad Celsius deutlich tiefer, aber durch die extrem geringe Luftfeuchtigkeit wird sie als weniger schockartig empfunden. Der thermische Schock ist intensiver und kürzer, was zu anderen physiologischen Reaktionen führt als bei feuchter Kälte, die dem Körper schneller und aggressiver Wärme entzieht.
Muss ich für die Anwendung sportlich oder besonders fit sein?
Nein, überhaupt nicht. Die Anwendung ist für Menschen jeden Fitnesslevels geeignet, solange keine gesundheitlichen Gründe dagegensprechen. Du bewegst Dich in der Kammer nur ganz langsam auf der Stelle. Es ist keine sportliche Leistung erforderlich.
Was soll ich zur Kältetherapie mitbringen?
Du benötigst lediglich trockene Badebekleidung. Handschuhe, feste Schuhe, Socken, einen Mund-Nasen-Schutz und ein Stirnband oder eine Mütze bekommst Du von uns. Wichtig ist, dass Schmuck abgelegt wird und die Haut vollständig trocken ist.
Kältetherapie in Memmingen
Die Ganzkörperkältetherapie bei Kältekammer Memmingen ist eine kurze, trockene Kälteanwendung bei bis zu –110 °C. Eine Sitzung dauert rund drei Minuten. Wer Kältetherapie bei Kältetherapie im höheren Alter begleitend nutzen möchte, klärt die Eignung vorab ärztlich ab. Unsere Anwendung ersetzt keine Behandlung, sie kann sie im Alltag ergänzen.
Wie eine Sitzung genau abläuft, was Du mitbringst und worauf Du direkt danach achtest, steht im Ablauf der Kältetherapie. Welche Effekte in Studien und Erfahrungsberichten diskutiert werden, findest Du unter mögliche Wirkungen der Kältetherapie. Gegenanzeigen sammeln wir in den wichtigen Hinweisen.
Regelmäßige Kältetherapie ist planbar: Einzelsitzung, Karten oder Flatrate stehen in den Preisen. Fragen zur Ganzkörperkältetherapie beantworten wir gern persönlich.
Studien und Quellen
Diese peer-reviewten Publikationen bilden die Grundlage der im Text beschriebenen Studienlage. Sie zeigen mögliche Effekte, keine gesicherte Heilwirkung. Jeder Titel führt zur Fundstelle in der medizinischen Datenbank PubMed.
- [1] Whole-body cryostimulation (cryotherapy) provides benefits for fatigue and functional status in multiple sclerosis patients
Miller E, Kostka J, Wlodarczyk T, Dugue B (2016), Acta Neurologica Scandinavica. Untersuchung zu Fatigue und funktionellem Status bei Multipler Sklerose.
- [2] Cryotherapy in inflammatory rheumatic diseases: a systematic review
Guillot X, Tordi N, Mourot L, Demougeot C, Dugue B, Prati C, Wendling D (2014), Expert Review of Clinical Immunology. Systematische Übersicht zu Kälteanwendungen bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen.
- [3] Whole-body cryostimulation as an effective method of reducing oxidative stress in healthy men
Stanek A, Cholewka A, Wielkoszynski T, Romuk E, Sieron K, Sieron A (2016), Advances in Clinical and Experimental Medicine. Untersuchung von Markern des oxidativen Stresses nach Kälteserien.
- [4] Do sessions of cryostimulation have influence on white blood cell count, level of IL6 and total oxidative and antioxidative status in healthy men?
Lubkowska A, Szygula Z, Klimek AJ, Torii M (2010), European Journal of Applied Physiology. Messung von Leukozyten, Interleukin-6 und antioxidativem Status bei gesunden Männern.
- [5] Whole-body cryotherapy in athletes
Banfi G, Lombardi G, Colombini A, Melegati G (2010), Sports Medicine. Frühe Übersichtsarbeit zu Anwendung und Sicherheitsaspekten im Sport.
- [6] Anthropometric characteristics and sex influence magnitude of skin cooling following exposure to whole body cryotherapy
Hammond LE, Cuttell S, Nunley P, Meyler J (2014), BioMed Research International. Hautkühlung in Abhängigkeit von Körperbau und Geschlecht.
- [7] Thermography study of skin response due to whole-body cryotherapy
Cholewka A, Stanek A, Sieron A, Drzazga Z (2012), Skin Research and Technology. Thermografische Beobachtung der Hautreaktion auf Ganzkörperkälte.
- [8] Whole- and partial-body cryostimulation/cryotherapy: Current technologies and practical applications
Bouzigon R, Grappe F, Ravier G, Dugue B (2016), Journal of Thermal Biology. Übersicht zu Technik, Protokollen und Anwendungsfeldern der Ganzkörperkälte.